Allgemein

Ernestam, Maria: Die Liebesnachricht

LiebesnachrichtMariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen…

Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene schwedische Zeitungen in Deutschland gearbeitet, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind sieben hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für „Die Röte der Jungfrau“ erhielt sie den Französischen Buchhändlerpreis. „Der geheime Brief“ und „Das verborgene Haus“ waren in Skandinavien Bestseller und standen auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.

btb-Verlag, 416 Seiten

Frostbiten – en månad kvar till gryningen (DVD)


Der Frostbissen / vom Frost gebissen – noch ein Monat bis Sonnenaufgang

Mitten im Zweiten Weltkrieg: Ein Trupp wehrmachtstreuer, schwedischer Soldaten schlägt sich im tiefsten Winter durch die Ukraine. Die Männer finden Unterschlupf in einer Holzhütte, doch von Sicherheit kann keine Rede sein. Eine Vampirin greift die Soldaten an und im Keller versucht ein Wesen, aus seinem Sarg auszubrechen. Das winterliche und dunkle Nordschweden heute: Ärztin Annika tritt eine neue Stelle in einem Krankenhaus an. Bald wundert sich sich über den geheimnisvollen Professor Beckert, der eine im Koma liegende Privatpatientin vom restlichen Krankenhausbetrieb abschottet. Auch einem der Studenten fällt die Sache auf. Er findet daraufhin mysteriöse Kapseln mit einer roten Flüssigkeit, die Professor Beckert seiner Patientin gibt, und steckt sie ein. Über Umwege gelangen diese Kapseln auf eine Studentenparty und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Zu Anfang des Films wundert man sich über die deutschsprechenden Soldaten und fragt sich, wohin die Vampirreise nun gehen mag. In der ersten Hälfte des Films könnte die Dichte der durchaus gelungenen Effekte etwas größer sein, der Film verliert sich leicht in Alltäglichkeiten. In der zweiten Hälfte hingegen gibt es fast ein wenig zu viel des Guten. Hier fließen Unmengen Blut und die Maskenbildner sowie Special-Effects-Leute hatten sicherlich einiges zu tun. Die Verwandlungseffekte wirken ab und an ein bisschen aufgesetzt und das hat nichts damit zu tun, dass es sich bei Frostbiten um eine Komödie handelt. Die Geschichte endet schließlich so wie alle guten Vampirfilme enden müssen…

Wer kein Fan dieses Genres ist, braucht keinen Versuch zu starten, sich mit Frostbiten Appetit zu holen. Für alle, die aber Spaß an dieser Art von Film haben, ist er ein absolutes Muss.

Mit: Petra Nielsen, Carl-Ẳke Eriksson, Jonas Karlström, Grete Havnesköld.
2006, Regie: Anders Banke

(Autor: Annette Biemer)

Getränke

Gläser

Seite 2 von 712345...Letzte »

© 2002 - 2018 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved