Andersson, Lena: Widerrechtliche Inbesitznahme

LenaEster Nilsson ist 31 Jahre alt. Sie ist Dichterin und Essayistin, eine vernünftige Person mit einer vernünftigen Beziehung. Eines Tages erhält sie den Auftrag, einen Vortrag über den Künstler Hugo Rask zu halten. Im Publikum sitzt der Meister höchstpersönlich, und danach treffen sie sich zum ersten Mal. Dieser Augenblick verändert alles. Eine auf den ersten Blick völlig harmlose, unverbindliche Kommunikation nimmt ihren Anfang, in deren Verlauf es zu einer Kette von Ereignissen kommt, die katastrophal für die liebesblinde Ester enden: „Wer verlässt, spürt keinen Schmerz. Wer verlässt, braucht nicht zu reden. Wer verlässt, ist fertig. Das ist der große Schmerz…“

Lena Andersson (geb. 1970) ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitet als Literaturkritikerin für Svenska Dagbladet und ist Kolumnistin bei Dagens Nyheter, Schwedens größter Tageszeitung. Für „Widerrechtliche Inbesitznahme“ bekam Lena Andersson den renommiertesten Literaturpreis Schwedens, den Augustpreis, verliehen. Der Roman stand monatelang auf Platz eins der Bestsellerliste. Der bürokratisch anmutende Titel ist eng an das schwedische Origianl „Egenmägtikt förfarande“ angelehnt. Gabriela Haefs bearbeitete die Übersetzung ins Deutsche.

Luchterhand Literaturverlag, 224 Seiten.

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