Dahl, Arne: Böses Blut

Ein schwedischer Literaturkritiker wird auf dem New Yorker Flughafen auf ebenso ungewöhnliche wie grausame Weise getötet. Die Spur des Täters führt zu einer Mordserie, die fünfzehn Jahre zurückliegt. Paul Hjelm und Kerstin Holm von der Stockholmer Sonderkommission stoßen auf einen ungeheuerlichen Fall …

»Mit diesem Roman hat sich der Schwede Dahl in die erste Reihe der internationalen Thriller-Autoren geschrieben. ›Böses Blut‹ ist weit mehr als die schnell konsumierte und ebenso schnell wieder vergessene Thriller-Konfektion. Dahls Roman hat literarisches Niveau. « Der Spiegel

Dahl, Arne: Dunkelziffer

Während einer Klassenfahrt in Nordschweden verschwindet die 14-jährige Emily spurlos im Wald. Da in der Gegend gleich drei vorbestrafte Pädophile wohnen, übernimmt das Stockholmer A-Team um Kerstin Holm den Fall und beginnt ihre Suchaktion. Die Befragung der Mitschüler ergibt schnell, dass Emily ein dunkles Geheimnis hütet und auch ihre Mutter scheint etwas zu verbergen. Als im Wald ein Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird, der wie auch ein weiteres Opfer in Stockholm mit einer Klaviersaite getötet wurde, nimmt der Fall komplexere Züge an. Alles deutet darauf hin, dass die Lösung im Internet zu finden ist, wo sowohl Emily als auch der Pädophilenring ihre geheimen Machenschaften betreiben.
Auch im achten Fall seiner auf zehn Bände angelegten Reihe um das A-Team der Stockholmer Kriminalpolizei gelingt es Arne Dahl, einen spannenden Kriminalfall um ein brisantes und sensibles Thema zu konstruieren: Pädophilie. Im Fokus stehen dabei weniger die Opfer als vielmehr die Täter selbst, die sich in den letzten Jahren im Internet ein großes, dunkles Reich geschaffen haben, zu dem der Rechtsstaat kaum Zugriff findet. Wie gewohnt arbeitet Dahl mit Perspektivwechseln und auch die persönlichen Belange und das Privatleben der Ermittler spielen wieder eine wichtige Rolle. Dahl lässt seine Charaktere viel über die unterschiedlichen Ausprägungen von Sexualität reflektieren und zeigt dabei großes psychologisches Einfühlungsvermögen.

Dunkelziffer ist bestimmt nicht das stärkste Buch des preisgekrönten schwedischen Autors. Teilweise wirkt der Plot arg überzogen und die vielen Charaktere und unterschiedlichen Handlungsstränge sind etwas verwirrend, wenn sie auch im großen Showdown schlüssig zusammengeführt und aufgelöst werden. Fans der Reihe werden damit aber kaum Probleme haben und sich vielmehr an Dahls unverkennbaren Qualitäten erfreuen. Ein packender, sozialkritischer Krimi über ein hochaktuelles Thema, der durch seine komplexen, psychologisch ausgeloteten Charaktere und sein hohes sprachliches Niveau überzeugt.
– Alexandra Plath / Amazon

Dahl, Arne: Falsche Opfer

Ein glänzender – neuer – Fall mit der Stockholmer Sondereinheit um Paul Hjelm und Kerstin Holm
Per Karlsson hat nichts gesehen. Nicht einmal den brutalen Mord an dem jungen Mann, der am Tisch neben ihm erschlagen wurde. Karlsson gibt vor, in Ovids “Metamorphosen” versunken gewesen zu sein. Kurz darauf ereignet sich auf einem Industriegelände unweit des Tatorts eine blutige Auseinandersetzung: Zwei verfeindete Banden wollen einen Aktenkoffer an sich bringen, der den Schlüssel zu einem Banksafe enthält. Als die Polizei eintrifft, fehlt von dem Koffer jedoch jede Spur. Die Stockholmer Sondereinheit um Paul Hjelm jagt zwei Verdächtige: Sonja, die Tochter eines der Bandenführer und Per Karlsson.

Dahl, Arne: Gier

Auf dem G20-Gipfel in London läuft plötzlich ein Chinese über die Absperrung und wird von einem heranfahrenden Auto tödlich verletzt. Bevor er stirbt, kann er einem Europolmitarbeiter noch etwas ins Ohr flüstern. Eine Ornithologin findet im Waldgebiet von Hampstead Heath nahe London eine Tote, die Leiche ist merkwürdig drapiert. In Stockholm löst eine chinesische Putzfrau beim heimlichen Durchstöbern des Computers ihres Chefs einen Alarm bei offiziellen Stellen aus.

Anfangs scheinen diese unterschiedlichen Fälle keine Gemeinsamkeiten zu haben. Doch alle drei Fälle laufen nach und nach bei der neu gegründeten, geheimen OPCOP-Gruppe auf, die mit Polizeibeamten unterschiedlichster Nationalitäten besetzt ist. Chef dieser geheimen Einheit ist Paul Hjelm aus Stockholm…

Thriller von Arne Dahl, übersetzt von Antje Rieck-Blankenburg. Erschienen im Piper-Verlag.

Dahl, Arne: Misterioso

Kaum ist Paul Hjelm, Inspektor der Stockholmer Polizei, zur Sondereinheit für besonders schwierige Fälle berufen worden, da hat er es schon mit einem kaltblütigen Serienmörder zu tun: drei unbescholtene Geschäftsleute – hingerichtet mit Kopfschüssen aus nächster Nähe, nach einem präzisen Ritual. Eine erste Spur, die zu einer Geheimloge führt, erweist sich als Sackgasse. Ist womöglich die russische Mafia in die Morde verwickelt? Doch dann die heiße Spur: ein Jazzstück mit dem bezeichnenden Titel »Misterioso« …

»Sein Erzählstil ist dicht, seine Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, seine Geschichte gut durchdacht und geschickt konstruiert.« (Westdeutsche Zeitung)

Dahl, Arne: Opferzahl

Um 0.45 Uhr explodiert ein Waggon der grünen U-Bahn-Linie in der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen sterben, der Terror kommt nach Schweden. Rasch glaubt man, die Täter gefunden zu haben – »Siffins heilige Ritter«, eine geheime islamistische Vereinigung. Doch dann werden die »heiligen Ritter« einer nach dem anderen ermordet. Kommissarin Kerstin Holm greift auf die Erfahrung des pensionierten Kollegen Jan-Olof Hultin zurück. Denn ihr A-Team gerät in eine fatale Hetzjagd nach den wahren Tätern, deren Verbindungen bis ins Herz der Stockholmer Polizei reichen.»Opferzahl« lässt den Atem stocken vor so viel Raffinesse und menschlichem Abgrund. Arne Dahl gehört seit Langem zu den besten Kriminalautoren Schwedens.

Dahl, Arne: Rosenrot

Dag Lundmark war Leiter der rasch und effektiv durchgeführten Razzia. Winston Modisane mußte dabei sterben – aber war der Tod des Südafrikaners wirklich unvermeidlich? Paul Hjelm und Kerstin Holm ermitteln in einem Fall, der im Milieu illegaler Einwanderer beginnt und in der trügerischen Idylle eines schwedischen Sommers atemlos endet. Ein Fall, der mehr mit ihnen selbst zu tun hat, als sie wahrhaben wollen.

Dahl, Arne: Tiefer Schmerz

Ein toter Nobelpreiskandidat und eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie nicht nur durch halb Europa, sondern auch in die Vergangenheit, bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit.

Dahl, Arne: Totenmesse

Staffagefigur, das ist ein seltsames Wort. Cilla Hjelm kommt es in den Sinn, als sie im Stockholmer Viertel Österhalm in der Warteschlange am Bankschalter steht. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Wort aus dem Deutschen ins Schwedische übernommen, fünf Jahrzehnte später durch Staffage ersetzt – “und in übertragener Bedeutung für eine Person benutzt, die – in welchem Zusammenhang auch immer – eine untergeordnete Rolle spielt”.
Als Staffage fühlt sich auch Cilla Hjelm, als sie in der Schlange steht und auf ihren Einsatz wartet und endlich etwas Bedeutendes sein will im Leben. Dabei zieht ihre belanglos erscheinende Biografie an der Seite ihres Ex-Ehemanns Paul Hjelm an ihr vorüber. Dessen Hilfe allerdings wird sie bald brauchen. Denn Hjelm ist Polizist des A-Teams, und Cilla glaubt schon bald zu wissen, warum ihr Leben so an ihr vorbeigezogen ist. Denn plötzlich ist sie in der Gewalt zweier schwer bewaffneter Bankräuber, die einen Auftrag haben. “Deshalb waren die Gedanken so schnell abgerollt”, heißt es in Arne Dahls Roman Totenmesse. “Und Cilla Hjelm war keine Staffagefigur mehr.”

Danach entwickelt sich alles sehr dramatisch in Dahls spannend geschriebenem Roman. Denn die Bankräuber wollen gar kein Geld. Sie jagen einer chemischen Formel hinterher, die viel mehr Reichtum verspricht – und weit zurückführt in die Zeit des Kalten Kriegs. Das alles ist überaus packend zu lesen. Totenmesse ist der siebte Fall des A-Teams um Kerstin Holm und Paul Hjelm. Und es ist auf jeden Fall einer der besten.–Stefan Kellerer / Amazon

Dahl, Arne: Ungeschoren

»Ungeschoren« heißt der neue Fall für das Stockholmer A-Team um Kommissarin Kerstin Holm. Atemberaubend spannend, spielerisch leicht und teuflisch zugleich, geht er an die Grenzen des Genres und gehört unbestritten zu den brillantes­ten seiner Art: Mittsommer, die hellste Nacht des Jahres, steht bevor, die Zeit der Hoffnung, Sehnsüchte und Mythen. Da werden in Stockholm in-nerhalb kürzester Zeit die Leichen von vier Menschen gefunden. Auf unterschiedlichste Weise zu Tode gekommen, verbindet sie doch ein grausiges Detail. Sie alle tragen eine winzige Tätowierung in der Kniekehle, die zusammen ein Wort ergeben: PUCK. Getrieben von einer perfiden Moral aber, hat der Täter sein Werk noch nicht vollendet – und scheint zu gerissen für die Ermittler.