Edwardson, Åke: Das vertauschte Gesicht

In seinem Privatleben steht Erik Winter, der Star der Göteborger Fahndung, vor einem wichtigen Einschnitt: Kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag zieht Freundin Angela bei ihm ein, die ein Kind von ihm erwartet. Doch bevor er sich an die neue Lebenssituation gewöhnen kann, wird er nach Marbella, Spanien, gerufen, wo sein Vater schwer krank im Krankenhaus liegt. Während Winter am Sterbebett des Vaters an der sonnigen Costa del Sol weilt, geschieht im regenreichen Göteborg ein grausamer Mord an einem Ehepaar. Zurück in Schweden nimmt sich Winter dem Fall an. Doch die Ermittlungen kommen nur langsam voran. Winter verfolgt verschiedene Hinweise, die in Richtung der Death-Metal-Musikszene und Swingerclubs weisen. Erst im letzten Drittel des Buches, nach einem zweiten grausamen Doppelmord, zieht sich die Schlinge um den psychisch schwer gestörten Täter, der aus Winters unmittelbaren Umfeld kommt, langsam zusammen. Doch parallel dringt auch der Täter immer tiefer in Winters Leben ein…

Die Geschichte ist mit ihren wechselnden Erzählebenen clever und spannend aufgebaut. Verschiedene Handlungsstränge werden szenenartig eingeblendet, die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven vorangetrieben, weshalb der Leser den Ermittlungen stets ein Stück voraus ist. Damit schafft Edwardson eine Atmosphäre der Bedrohung, der sich der Leser nicht entziehen kann. Das vertauschte Gesicht hat alles, was einen guten Krimi ausmacht: atmosphärische Spannung, raffinierter Aufbau, klare Sprache und Charaktere mit psychologischem Tiefgang. –Alexandra Plath / Amazon

Edwardson, Åke: Der Himmel auf Erden

Seltsames passiert in Göteborg: Mehrere Studenten werden nachts von einem Unbekannten niedergeschlagen und beinahe umgebracht. Niemand will etwas gesehen haben, kein Opfer das andere kennen. Kommissar Erik Winter steht vor einem Rätsel: Wo ist das Muster, wo der Zusammenhang?
Andere Ereignisse beunruhigen den gerade aus dem Erziehungsurlaub zurückgekehrten Vater allerdings mehr. Ein paar Kinder wurden angeblich von einem “Onkel” aus der Tagesstätte mit dem Auto entführt, aber unbeschadet wieder abgeliefert. Noch ist keinem Kind wirklich etwas passiert, aber das kann sich jederzeit ändern. Doch Winter und sein Team tappen im Dunkeln. Bis langsam deutlich wird, dass beide Fälle auf grausame Weise miteinander verwoben sind.

Vier Fälle lang haben die Leser den Göteborger Kommissar Erik Winter bei seiner Entwicklung vom einsamen Jäger zum Teamkämpfer, vom coolen Einzelgänger zum Ehemann und Familienvater begleitet. Mit Der Himmel auf Erden liegt nun der fünfte Kriminalroman des schwedischen Bestsellerautoren Ake Edwardson vor: blutarm, aber das nur im wahrsten Sinne des Wortes. Die Grausamkeit der Verbrechen ist hier nicht in Liter Blut pro Seite zu bemessen. Wie so oft bei Edwardson ist das Geschehen vor allem deshalb so erschreckend, weil es die beinahe logische Folge einer brutalen, entmenschlichten Gesellschaft ist. Wer sind die Täter, wer die Opfer? Die Grenzen verschwimmen in Der Himmel auf Erden. Am Ende herrscht Stille — und eiskaltes Entsetzen beim Leser. “Heaven is a place on earth”, schnulzt an einer Stelle im Buch Belinda Carlisle im vorweihnachtlichen Göteborg. “Das ist unsere Aufgabe”, meint Winters Kollege Halders, “die Erde zum Himmelreich zu machen.” “Es ist umgekehrt”, antwortet Winter mit resigniertem Zynismus: “Der Himmel ist ein Erdenreich.” –Beate Strobel / Amazon

Edwardson, Åke: Der letzte Abend der Saison

Ein Vertreter, der auf seiner letzten Reise eine Anhalterin mitnimmt. Ein Vater, der auf einer Brücke im dichten Verkehr aus dem Auto steigt und seine Familie zurücklässt. Ein Junge, der mit seinem Onkel eine Spritztour macht und zum ersten Mal vorne sitzen darf.

Der schwedische Bestsellerautor Åke Edwardson zeigt sich mit dieser Sammlung von Erzählungen von einer ganz anderen Seite: Kurze und eindringliche Geschichten über das Unterwegssein, getragen von der wehmütigen Stimmung der letzten warmen Sommertage.

Edwardson, Åke: Der letzte Winter

Ein kalter Dezembertag. Völlig in sich versunken spielt Erik Winters Tochter am Strand. Da treibt plötzlich ein Toter im Wasser. Tagelang quälen die kleine Elsa Alpträume. An Heiligabend erhält Erik Winter eine DVD, mit der ihm der Killer einen weiteren Mord ankündigt. Hilflos muss Winter zusehen, wie das Böse in sein Leben eindringt.

Edwardson, Åke: Die Schattenfrau

Erik Winter ist ein ungewöhnlicher Kommissar : Seine Vorliebe für guten Jazz und elegante Anzüge hat sich in Göteborg ebenso herumgesprochen wie sein ungeordnetes Privatleben und sein feines psychologisches Gespür. Letzteres verlangt der jüngste Mord ihm ab, denn weder das Opfer noch der Täter sind bekannt. Erst eine alte Frau und eine Kinderzeichnung weisen den Weg zur Lvsung… Ake Edwardson verbindet auf brillante Weise die Spannung eines klassischen Krimis mit psychologischem Tiefgang und einer faszinierenden Figurenzeichnung. Eine Mischung, durch die er in Schweden zum Kultautor wurde. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels. / Amazon

Edwardson, Åke: Drachenmonat

Es ist Herbst und Kenny und Kerstin sind zurück aus dem Ferienlager. Aber dass heißt nicht, dass es Zuhause besser ist, und schließlich sieht Kenny nur noch einen Ausweg: abzuhauen. Auf ihrem Weg begegnen die beiden den unterschiedlichsten Figuren, dem Schwertschlucker, Mister Swing, und einem Japaner namens Lasse. Aber wem können sie trauen? Und wohin führt ihre Reise eigentlich? Nach “Samuraisommer”, das für den Jugendliteraturpreis nominiert wurde, legt Edwardson mit “Drachenmonat” nun die Fortsetzung vor, die den Leser ebenso gebannt in Atem halten wird.

Edwardson, Åke: Rotes Meer

In einem Meer von Blut liegt ein Körper auf dem Fußboden. Aber eigentlich sieht der Taxifahrer den Körper nicht. Er sieht nur das Blut und etwas, das kein Gesicht mehr hat. Er sieht einen Fuß hinter dem Tresen hervorragen. Und er sieht eine einsame Hand in einem anderen Teil des Ladens. „So denkt er: eine einsame Hand“, heißt es im Roman Rotes Meer des 55-jährigen schwedischen Bestseller-Autors Åke Edwardson: „Still, sie ist still. Alles ist still.“
Der Taxifahrer in Edwardsohns Roman ist in den kleinen, rund um die Uhr geöffneten Laden gekommen, um Zigaretten zu kaufen. Jetzt sieht er sich einem Massaker gegenüber. Der Ladenbesitzer Jimmi Foro und zwei seiner kurdischen Mitarbeiter wurden regelrecht hingerichtet. Aber so still, wie er es am Anfang dachte, ist es dann doch nicht am Tatort. Denn der Taxifahrer schreit vor Entsetzen über den Anblick. Und er hört Schritte, leichte Schritte, wie von einem Kind, die sich entfernen. Ist das Kind ein Zeuge, der sagen kann, was hier geschah? Warum wurden die drei Männer umgebracht? Kommissar Erik Winter ermittelt — und stößt vor in die dunklen Regionen Göteborgs, in denen es für die Menschen keine Hoffnung mehr gibt und in denen selbst zur Mittsommernacht nur Schattenexistenzen leben…

Åke Edwardson ist ein großer Erzähler. Dass er sich als solcher dem Genre des Kriminalromans verschrieben hat, können Freunde spannender Krimis nur begrüßen. Rotes Meer ist ein tolles, spannendes, literarisch anspruchsvolles Buch, das man nicht aus der Hand legt und vergisst, sondern am liebsten gleich noch einmal lesen will. — Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de / Amazon

Edwardson, Åke: Samuraisommer

Diesen Sommer im schwedischen Ferienlager wird Kenny, 12 Jahre alt, niemals vergessen. Nicht die brütende Hitze, nicht das geheime »Schloss« im Wald, das er mit seinen Samurai-Freunden baut, und auch nicht Kerstin. Doch dann verschwindet das Mädchen plötzlich aus dem Lager und es scheint, als hätte der Sohn der Lagerleiterin etwas damit zu tun.

Edwardson, Åke: Segel aus Stein

Als Erik Winter eines Tages einen Anruf von seiner Jugendliebe Johanna Osvald bekommt, die ihn bei der Suche nach ihrem Vater um Hilfe bittet, ahnt er nicht, auf was für ein Abenteuer er sich einlässt. Denn Axel Osvald ist nach Schottland gereist, um das mysteriöse Verschwinden seines eigenen Vaters John zu lüften, eines einfachen Fischers, der während des Zweiten Weltkrieges mit seinem Boot verschollen ist. Doch Axel Osvald kehrt von dieser Reise niemals zurück: seine Leiche wird in den kargen Bergen über Loch Ness gefunden. War es Mord? Hat der Tod etwas mit seinem Vater zu tun? Warum wurde sein Körper gänzlich unbekleidet aufgefunden? Und was haben die anonymen Briefe zu bedeuten, die er kurz vor seiner Abreise aus Schottland erhielt? Erik Winter macht sich kurz entschlossen selbst auf den Weg nach Schottland, teilt mit seinem alten Freund Steve Macdonald so manch erlesenen Whiskey – und taucht ein in eine Vergangenheit, in der die pittoresken Fischerdörfchen an der Küste noch ein Eldorado für Schmuggler waren. Amazon

Edwardson, Åke: Tanz mit dem Engel

In London und Göteborg geschehen zur gleichen Zeit mehrere grausame Morde an jungen Männern. Der Täter ist dabei immer nach demselben Ritual vorgegangen: Die Opfer wurden erstickt und erstochen, anschließend muß eine Art merkwürdiger Tanz stattgefunden haben. Gemeinsam mit seinem Londoner Kollegen machen sich der schwedische Kommissar Erik Winter auf die Suche nach einem Verrückten. Doch schon bald muß er feststellen, daß der Mann, der den tödlichen Tanz mit dem Engel perfekt beherrscht, ihm nähersteht, als ihm liebt ist… — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

weiter »