Larsson, Åsa: Bis dein Zorn sich legt


Åsa Larssons Name prangt in rosa- und pinkfarbenen Lettern auf ihrem neuen Buch. Jetzt ist wohl endgültig klar, wen der deutsche Verlag als Zielgruppe der Schwedenkrimiproduzentin ausgemacht hat. Vielleicht, weil in den Büchern der 42-jährigen Larsson keine Männer, sondern gleich zwei Frauen ermitteln? Staatsanwältin Rebecka Martinsson und Polizeiinspektorin Anna-Maria Mella müssen diesmal den Mord an einer jungen Frau aufklären, deren Leiche in einem nordschwedischen Flüsschen gefunden wurde. Offensichtlich ist sie vor längerer Zeit beim Tauchen ertrunken – nur nicht, wie die Untersuchungen ergeben, in eben jenem Fluss, sondern in einem größeren Waldsee. Von ihrem Freund, der gemeinsam mit dem Mädchen verschwand, fehlt obendrein jede Spur. Die Ermittlungen führen Mella und Martinsson zu einer Unternehmerfamilie, deren Angehörige für ihre Gewalttätigkeit bekannt sind. Wie schon beim Vorgänger “Der schwarze Steg” erfordert Larssons neuer Krimi einiges an Vorwissen: Konflikte aus der Vergangenheit der beiden Protagonistinnen werden angedeutet und sind nur Kennern der bisherigen drei Bücher ein Begriff. Darüber hinaus gelingt Larsson eine spannende Geschichte, die nicht zuletzt davon lebt, dass die Autorin drei Erzählebenen geschickt miteinander verwebt. Neben den Geschehnissen im heutigen Nordschweden gibt es zum einen Rückblenden in die späten 40er-Jahre. Zum anderen taucht der Geist des toten Mädchens als Ich-Erzähler auf und kommentiert die Ereignisse, die Ermittlungen, das Verhalten der einzelnen Beteiligten. Klingt nach esoterischem Quatsch, ist aber ein gelungener Kniff, um der Geschichte eine weitere subjektive Ebene hinzuzufügen. (jul)
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Larsson, Åsa: Der schwarze Steg

Ein neuer Fall für die sympathische Anwältin Rebecka Martinson Anwältin Rebecka Martinsson fasst nach ihrem letzten Fall nur schwer wieder Fuß. Sie entschließt sich, Stockholm zu verlassen und nach Kiruna zu ziehen, in das alte Haus ihrer Großmutter. Doch die Stille ihres neuen Lebens wird jäh unterbrochen, als eine Frau ermordet aufgefunden wird. Die Identität der Toten ist schnell geklärt: Sie war leitende Angestellte einer Grubengesellschaft. Bei ihren Ermittlungen stößt Rebecka auf die dubiosen Machenschaften des schillernden Industriemagnaten Mauri Kalli. Ein Mann, der offensichtlich bereit ist, über Leichen zu gehen.

Larsson, Åsa: Sonnensturm

Ein hochspannender psychologischer Krimi vor der winterlichen Kulisse Lapplands. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis.

Winter in Nordschweden: Zwischen Schnee und Eis und ewiger Nacht geschieht ein schreckliches Verbrechen: Viktor Stråndgard liegt tot in der Kirche vor dem Altar, brutal ermordet. Die hochschwangere Kriminalinspektorin Anna-Maria Mella nimmt die Ermittlungen auf. Und auch die Anwältin Rebecka Martinsson, eine alte Freundin des Toten, kehrt kurz entschlossen in ihre ehemalige Heimat zurück, um Viktors Schwester beizustehen. Sie ahnt nicht, dass auch ihr die Vergangenheit gefährlich werden kann …

Larsson, Åsa: Weisse Nacht

Mord in der Mittsommernacht: Eine Pastorin wird tot in der Kirche nahe Kiruna aufgefunden. Sie wurde erschlagen und dann unter der Kirchenorgel aufgehängt. Verdächtige gibt es viele – denn ihr radikales Engagement für Frauen in Not war vielen Männern ein Dorn im Auge. Ein ausreichendes Motiv für ein grausames Verbrechen? Die Anwältin Rebecka Martinsson reist aus beruflichen Gründen in ihre Heimatstadt und wird schneller in den Fall hineingezogen, als ihr lieb ist …

Larsson, Åsa; Nesser, Håkan u. a.: Wunderbare Weihnachtsmorde

Die besten Kriminalgeschichten aus dem hohen Norden

Und Friede soll sein unter den Menschen: Doch wenn die Tage kürzer werden und die Nächte länger, wenn es draußen kälter wird und drinnen wärmer – dann heißt das nicht unbedingt, dass Mordgelüste schlafen gehen und kriminelle Energien schweigen. Im Schutz der winterlichen Dunkelheit gedeihen sie ganz im Gegenteil nicht selten prächtig. Skandinavische Autoren und Autorinnen wissen, wovon sie erzählen: hier sind sie, die besten bösen Geschichten zum Fest!