Gustafsson, Lars: Das Feuer und die Töchter

FeuerZeitgenössische Dichtung aus Schweden schreibt Lars Gustafsson, ein in den Augen der Kritik „gelassener Zauberer des Alltags“. In seinen Gedichten wird das Alltägliche besonders, das Unbelebte lebendig, das Abstrakte konkret: Das Eisen verlangt danach, Rost zu werden, und die Bücher beginnen miteinander zu reden. Und ein Hobel kann sich erinnern:

„Unter der Oberfläche der Dinge
verbirgt sich nichts anderes
als die Oberfläche der Dinge.
So lange wie etwas
von den Dingen übrig bleibt,
ist es Oberfläche. Nichts anderes.“

Ins Deutsche übertragen von Verena Reichel und Barbara M. Karlsson.

Carl Hanser Verlag, 104 Seiten.

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