Marklund, Liza: Paradies


Zwei brutale Morde im Stockholmer Freihafen, und schon laufen die Recherchen des „Abendblatts“ auf Hochtouren. Natürlich nicht ohne Annika Bengtzon, Jung-Journalistin in der Nachtschicht, neugierig, bohrend, nicht locker lassend. Mafia? Drogenhandel? Skrupellose Machtspiele in Unterweltkreisen?
Es geht schon ein wenig durcheinander mit den in Deutschland veröffentlichten und überaus schnell populär gewordenen Marklund-Romanen. Ist die Journalistin Bengtzon in Studio 6 zunächst nur als Aushilfe beschäftigt, in Olympisches Feuer aber bereits Mutter und routinierte Berichterstatterin, so erfahren ihre Fans im neuen Roman Paradies die fehlende Liebesgeschichte, die nicht zu kurz kommt neben Mord, Verbrechen und den dazugehörigen Schlagzeilen.

Die flippige, unangepasste Annika Bengtzon kommt dunklen Machenschaften, die ins alte Jugoslawien führen, auf die Spur, erfährt von einer Organisation, die als gemeinnützige Stiftung angeblich verfolgten Menschen eine neue Identität gibt und altes Leben auslöscht, das Paradies.

Alle Fassetten dieses flotten und atmosphärischen Krimis sprudeln seiner Autorin nur so aus der Feder und schaffen lebendige Situationen, in denen man gleichsam dabei gewesen zu sein scheint. Was die internationale Mafiaszene angeht, die Machenschaften von Dealern und Schmugglern, die Drähte und Spannweiten der Geheimdienste: Liza Marklund ist bestens präpariert, hat gut, breit angelegt, aber nicht verwirrend recherchiert. So werden Geschehen und Zusammenhänge bis auf ganz wenige Ausnahmen glaubhaft dargestellt. Lockere, schlagfertige Dialoge schaffen temporeiche Situationen und runden die fiktive Story in ihrer Spannung gekonnt und stolperfrei ab. –Barbara Wegmann / Amazon

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