Home

Nesser, Håkan und Polanski, Paula: Strafe

strafeDer Brief kommt überraschend, und er holt den Schriftsteller Max Schmeling aus seiner Komfortzone: einen Gefallen soll er ihm tun, seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski, den er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und den er aus vielen Gründen auch nicht sonderlich gut leiden konnte. Dass er sich auf ein Spiel mit gefährlichem Einsatz einlässt, ist ihm da noch nicht klar…

Paula Polanski ist das Pseudonym einer deutschen Publizistin, die dieses Buch gemeinsam mit Håkan Nesser verfasst hat. Warum sie lieber anonym bleiben möchte, erschließt sich aus der Lektüre des Romans. Håkan Nesser ist einer der beliebtesten Autoren Schwedens und gilt als der „Philosoph unter den Krimautoren Skandinaviens“. Nesser begegnete Paula Polanski während einer seiner Lesereisen in Deutschland, wo sie ihm ihre Geschichte erzählte.

btb Verlag, 288 Seiten

Astrid Lindgren, Louise Hartung: Briefe einer Freundschaft

astrid_briefeAstrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlin-Besuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die „kleine Melancholie“, die die schwedische Schriftstellerin an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet. Herausgegeben von Jens Andersen und Jette Glargaard.

Verlag: Ullstein Hardcover, 592 Seiten.

Der Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und der 12-jährigen Sara Schwardt ist ebenfalls in Buchform erschienen und wurde => hier vorgestellt.

Bergfeldt, Carina: Das Seegrab

seegrabAls Viktor Hyldgaard nach einem Kneipenbesuch im schwedischen Skövde nicht mehr nach Hause kommt, befürchtet seine Frau das Schlimmste. Die junge Kriminalbeamtin Anna Eiler, die mit dem Fall betraut wird, glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen – bis in einem kleinen See ein grausiger Fund gemacht wird: Ein menschlicher Körper treibt im Wasser, und im Hals des Toten steckt das Foto einer Frau. Doch der Tümpel, der in der Gegend als „Valdemars Grab“ bekannt ist, birgt ein noch viel schrecklicheres Geheimnis …

Carina Bergfeldt, 1980 geboren und in Götene, Skaraborg, aufgewachen, ist Journalistin beim schwedischen „Aftonbladet“. Für ihre Reportage über das Massaker von Utöya erhielt sie 2012 den Swedish Grand Journalism Prize. Nach „Die Vatermörderin“ ist „Das Seegrab“ ihr zweiter Roman.

Goldmann-Verlag, 352 Seiten.

Andersson, Stefanie: 111 Gründe, Schweden zu lieben

111gruendeSchweden – Land der Volvos, Elche und Zimtschnecken. Hier oben im Norden, wo die Welt noch in Ordnung ist, wo die Sonne im Sommer rund um die Uhr scheint, wo die Menschen in Postkartenhäusern wohnen und der Schnaps vom Staat verkauft wird, lebt es sich in einem ganz eigenen Takt. Hier, an der Außenkante Europas, sind die Wälder noch intakt und das Gesundheitssystem nicht mehr so ganz. Die Menschen lieben und pflegen ihre eigene Kultur und schauen eher im Vorbeigehen auf das Europa jenseits der Ostsee.

In Schweden lebt man mit den Jahreszeiten, feiert Feste, die noch aus der Wikingerzeit stammen, und pflegt Bräuche, an deren Ursprung sich niemand mehr so richtig erinnern kann. Es ist ein Land, nach dem sich viele sehnen, aber das nur wenige wirklich verstehen. Es gibt viele Gründe, Schweden zu lieben. 111 davon stehen in diesem Buch.

Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Seite 10 von 674« Erste...89101112...203040...Letzte »

© 2002 - 2016 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved