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Stridsberg, Sara: Das große Herz

Jackies Eltern leben getrennt, ihr Vater balanciert Zeit seines Lebens am Rande des Selbstmords. Eines Tages landet er nach zu viel Alkohol und Tabletten in der Psychiatrie. Die 14-jährige Jackie besucht ihn fast täglich. In Beckomberga, Schloss und Gefängnis zugleich, ist sie vorübergehend wie zu Hause, lernt Zauber und Schrecken der Heilanstalt kennen. Auch dem ersten Mann ihres Lebens begegnet sie hier. – Ein großes Herz kann einen Menschen retten, das erlebt Jackie in Beckomberga. Aber warum zerbricht eine Familie? Weshalb gibt es für manche Leiden keine Heilung? Mit ihrer feinen, melodischen Sprache erzählt die Autorin Sara Stridsberg von den Abgründen der Seele und dem hellen Licht der Liebe.

Verlag: Carl Hanser, 320 Seiten.

Backman, Fredrik: Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

„Ich bitte dich um Entschuldigung. Für alles, was ich in den kommenden achtzehn Jahren tun werde. Für alles, was ich versäumen werde. Alles, was ich nicht verstehe. Für all die Situationen, in denen ich dir schrecklich peinlich bin. Alle Ferienlager, bei denen ich mich freiwillig als Helfer melde. Alle Freundinnen, die du niemals zum Essen mit nach Hause bringst. Dafür, dass ich meinen Mama-lag-falsch-Papa-hatte-Recht-Tanz vor anderen Leuten aufführe. Für das eine Mal, wenn deine Schule alle Eltern zu einem Brennball-Turnier einlädt und ich die Sache ein kleines bisschen zu ernst nehme. Und für mein T-Shirt mit der Aufschrift ‚Echte Männer wiegen über 90 Kilo‘.“

Fredrik Backman ist bei deutschen Lesern bekannt als „Ein Mann namens Ove“, bzw. ist Backman der geistige Vater dieser verschrobenen Figur, die inzwischen auch ihren Weg auf die Filmleinwand gefunden hat. In diesem neuen Buch erleben wir den Autor einmal selbst und ganz persönlich: Als frischgebackenen Vater, der einen hinreißenden Brief an seinen kleinen Sohn geschrieben hat. Humorvoll und immer direkt aus dem Herzen erklärt Backman seinem Sohn und uns die Welt.

Verlag: Fischer Taschenbuch, 192 Seiten.

Bley, Mikaela: Glücksmädchen

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Verlag: Ullstein Taschenbuch, 320 Seiten.

Ahnhem, Stefan: Minus 18 Grad

minus18In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte.

Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte …

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. „Minus 18 Grad“ ist der dritte Teil seiner beliebten Krimiserie um den Kommissar Fabian Risk.

Verlag: List Hardcover, 560 Seiten

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