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Andersson, Stefanie: 111 Gründe, Schweden zu lieben

111gruendeSchweden – Land der Volvos, Elche und Zimtschnecken. Hier oben im Norden, wo die Welt noch in Ordnung ist, wo die Sonne im Sommer rund um die Uhr scheint, wo die Menschen in Postkartenhäusern wohnen und der Schnaps vom Staat verkauft wird, lebt es sich in einem ganz eigenen Takt. Hier, an der Außenkante Europas, sind die Wälder noch intakt und das Gesundheitssystem nicht mehr so ganz. Die Menschen lieben und pflegen ihre eigene Kultur und schauen eher im Vorbeigehen auf das Europa jenseits der Ostsee.

In Schweden lebt man mit den Jahreszeiten, feiert Feste, die noch aus der Wikingerzeit stammen, und pflegt Bräuche, an deren Ursprung sich niemand mehr so richtig erinnern kann. Es ist ein Land, nach dem sich viele sehnen, aber das nur wenige wirklich verstehen. Es gibt viele Gründe, Schweden zu lieben. 111 davon stehen in diesem Buch.

Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Haaland, Annette: Pastorin Viveka und das tödliche Kaffeekränzchen

vivekaWas ist gefährlicher als eine alte Dame? Viele alte Damen. Viveka ist Pastorin in einem beschaulichen schwedischen Vorort. Die alten Frauen ihrer Gemeinde treffen sich wöchentlich in ihrer Kirche zu Kaffee und Kuchen. Doch die Idylle trügt – die Damen lästern, was das Zeug hält. Viveka hat genug, sie will nicht mehr nett zu allen sein. Heimlich rebelliert sie und trägt unter ihrem Pastorinnengewand T-Shirts mit aufmüpfigen Aufschriften. Das Kaffeekränzchen wird allerdings jäh dezimiert: Eine der alten Damen wird vergiftet. Viveka steht plötzlich unter Mordverdacht. Sie selbst hat ja eher ihre Kaffeekranzdamen in Verdacht. Man weiß schließlich nie, was in anderen Menschen vorgeht. Besonders nicht in alten Damen …

Der Roman um Pastorin Viveka ist das Debut von Autorin Annette Haaland, laut Kritik „gut geschrieben und mit hohem Gemütlichkeitsfaktor“.

Verlag: Ullstein Taschenbuch, 288 Seiten.

Edwardson, Åke: Die Schwalben fliegen so hoch…

schwalbenEin ungewohnt heftiger Frühjahrssturm fegt über das kleine Dorf in Südschweden hinweg. Die Bäume biegen sich fast bis zum Boden, der Wind heult wie ein Rudel Wölfe, kaum jemand traut sich nach draußen. Als der kleine Andreas vom Spielen nicht nach Hause kommt, sind seine Eltern Johan und Ann außer sich vor Sorge. Bis sie ihn schließlich finden, ist der Junge bewusstlos. Auch in den nächsten Monaten wacht Andreas aus dem Koma nicht auf. Die Ehe von Johan und Ann gerät in eine massive Krise, alle Spannungen zwischen ihnen erscheinen nun wie unter einem Brennglas: Johans Alkoholsucht, Anns Schweigen. Überraschend findet Johan Trost in der Natur und in Gesprächen mit dem Pfarrer, Ann bei ihrer Schwester und einer Krankenpflegerin. Langsam nähern sie sich wieder einander an und finden die Kraft, für ihr Kind gemeinsam da zu sein.

Åke Edwardson schreibt poetisch und melancholisch von Verlust, der Übermacht der Trauer und der heilenden Kraft der Natur. „Die Schwalben fliegen so hoch, dass man sie kaum sehen kann“ ist ein sehr persönlicher Roman, von großer Allgemeingültigkeit.

Verlag: Ullstein Hardcover, 336 Seiten.

Larsson, Sara: Die erste Lüge

larssonGotland, 1997. Oscar, Jonas und Rikard vergewaltigen die 16jährige Josefin brutal auf einem Fest. Sie werden angeklagt, aber freigesprochen. Aussage steht gegen Aussage. Jahre später ist Oscar ein erfolgreicher Fußballer, hat Familie und schreibt einen beliebten Blog übers Vatersein. Den Urlaub verbringt er jedoch mehr in Bars als mit Frau und Kind. An einem dieser Männerabende wird er schlimm misshandelt. Gleichzeitig tauchen Bilder von der Vergewaltigung auf… Autorin Sara Larsson greift mit ihrem Roman „Die erste Lüge“ ein Thema auf, das auch in Schweden heute wieder hochaktuell ist.

Verlag: Bastei-Lübbe, 464 Seiten.

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