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Fredriksson, Anna: Der Frühlingsclub

fruhlingsclubJahrzehntelang drehte sich Karins Leben nur um ihren Mann Sten und die zwei Kinder. Nach ihren eigenen Bedürfnissen hat nie jemand gefragt – nicht einmal sie selbst. Während Sten sich langsam von seinem Schlaganfall erholt, wird Karin klar, dass es so nicht weitergehen kann. Zur großen Überraschung und auch Missbilligung ihrer Familie und Freunde bucht sie spontan einen sündhaft teuren Kurs bei einem schwedischen Sternekoch – die erste verrückte und gänzlich eigennützige Aktion in ihrem Leben. Doch das ist erst der Anfang. Dort lernt sie außerdem Monika kennen, die genau der Typ Frau ist, der Karin gerne wäre: lebensfroh, mutig, unabhängig. Die beiden gründen zusammen den »Dienstagsklub«, der für Karin der ersehnte Gegenpol zu ihrem langweiligen Alltag wird. Als sich schließlich auch eine neue Liebe anbahnt, schafft es Karin, aus ihrem alten Leben auszubrechen. Sie lässt sich scheiden und gründet zusammen mit Monika ein Cateringunternehmen. Aber zahlt sich ihr Mut zur Veränderung aus?

Anna Fredriksson arbeitete viele Jahre als Drehbuchautorin für Film- und TV-Produktionen in Schweden, u.a. für die Wallander-Filme. Außerdem war sie als Lektorin und Verlegerin tätig. Im Original heißt der Roman übrigens nicht Frühlingsclub, sondern „Tisdagsclubben“: Dienstagsclub.

Verlag: Bloomsbury Berlin, 352 Seiten

Jackert, Cilla: Wenn man selbst dran glaubt, ist es nicht gelogen

JackertAnnika findet die Wahrheit zum Gähnen langweilig. Und Sommerferien zu Hause in Stockholm auch. Deshalb kommt es ihr recht, dass die anderen Kinder im Park bei „Wahrheit oder Pflicht“ genauso wenig Lust auf die Wahrheit haben wie sie. Doch aus kleinen Mutproben werden bald große Herausforderungen, denn die Sommerpark-Kids haben einen sechsten Sinn dafür, was einem am meisten Angst einjagt: ein Papa, der seinen Sohn um jeden Preis zum Profifußballer machen will; Eltern, denen man lästig ist; oder ein kleiner Bruder, der im Krankenhaus liegt und vielleicht nicht mehr rauskommt, – wie bei Annika. Sich selbst zu belügen ist zwar auch keine Lösung, aber darüber lachen vielleicht schon, finden Annika und ihre Freunde. Ein Sommerferienabenteuer, mit viel Humor und Zuneigung erzählt.

Cilla Jackert wurde 1968 in Stockholm geboren, wo sie bis heute lebt. Ihr Kinderbuchdebüt wurde als bestes Kinderbuch des Jahres in Schweden ausgezeichnet.

Verlag: Fischer KJB, 208 Seiten.

Graugrau und Fünkchen – Bilderbuch

GraugrauEin altes finnisches Lied nacherzählt vom schwedischen Bestsellerautor Ulf Stark, illustriert von Linda Bondestam als leises Bilderbuch voller Licht, zarter Melancholie und Sehnsucht.

Eines Tages fliegt ein klitzekleines Sonnenfünkchen in das dunkle Zuhause des Höhlenwesens Graugrau. Es bringt Licht und Farbe in ihr einsames Leben und erzählt von der Schönheit der Welt. Graugrau ist glücklich! Doch schon nach einem Tag muss Fünkchen zurück zur Sonne. Graugrau bleibt allein zurück. Das Licht und die Farben aber sind in ihrem Herzen geblieben.

Ulf Stark, 1944 in Schweden geboren, ist ein erfolgreicher Schriftsteller und Drehbuchautor. Nach seinem Studium der Pädagogik und der Psychologie veröffentlichte er 1975 sein erstes Kinderbuch. Für sein Werk wurde Ulf Stark vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem renommierten schwedischen August-Preis und dem Nils-Holgersson-Preis.

Verlag Fischer Sauerländer, 48 Seiten.

Ist der Schwede ein Mensch? – Sachbuch

SchwedeDer Schwede möchte seine Ruhe haben. Umgekehrt lässt er auch andere in Ruhe. Oft wird dieser tiefe Wunsch nach Unabhängigkeit als Gefühlskälte missverstanden. Doch der Schwede lebt das Ideal der Gleichheit.

Was allerdings bedeutet das für die Gesellschaft? Was für die Politik? Und was können wir in Deutschland daraus lernen? Die beiden renommierten Historiker Henrik Berggren und Lars Trägårdh setzen sich mit der Geschichte des Wohlfahrtsstaates auseinander und mit der Befreiung des Individuums aus sämtlichen zwischenmenschlichen Abhängigkeiten. Sie zeigen, worin sich der Erfolg des „schwedischen Modells“ begründet – indem sie fragen, was den Schweden als Menschen auszeichnet. Und das stimmt nicht immer mit dem Bild überein, das wir von unseren nordischen Nachbarn haben. Mit dem Untertitel „Was wir von unseren nordischen Nachbarn lernen können und wo wir uns in ihnen täuschen“ sprechen die Autoren direkt das deutsche Publikum an.

Die Autoren: Henrik Berggren ist Autor und Historiker. Sein gefeierte Biografie „Olof Palme – Vor uns liegen wunderbare Tage“, wurde in sechs Sprachen übersetzt. Lars Trägardh lehrt als Geschichtsprofessor an der Ersta Sköndal Universität.

btb-Verlag, 560 Seiten.

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