Pippi zieht in die Villa Kunterbunt ein (1968)

Vor über 47 Jahren erschien Pippi Langstrumpf erstmalig als Buch. Nach einem erst mal zähflüssigen Start entwickelten sich die Geschichten um den Rotschopf schnell zu einem lawinenartigen, außergewöhnlichen Erfolg, der unter anderem auch zur Verfilmung der Abenteuer führte. Dabei löste Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf eine ganze Reihe kontroverser Diskussionen aus, denn so manche Eltern und Kritiker fürchteten, dass die Neunjährige zu einem schlechten Beispiel für eine ganze Generation Kinder werden könnte. Diese Befürchtungen ließen sich natürlich bis heute nicht nachweisen, vielmehr schwelgen nun gerade die heutigen Eltern in leidenschaftlicher Erinnerung.
Mit „Pippi zieht in die Villa Kunterbunt“ begannen die Aufnahmen für die mehrteilige Fernsehserie. Die beiden Geschwister Tommi und Annika finden ihr Leben im kleinen, schwedischen Städtchen recht öde. Eines Tages jedoch kommt Stimmung in den Ort, denn Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza Efraimstochter Langstrumpf — kurz Pippi — zieht mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem kleinen Onkel, einem gepunkteten weißen Pferd, in die benachbarte, lustig aussehende Villa Kunterbunt ein.

Selbstredend möchten Tommi und Annika ihre neue Nachbarin kennen lernen und sind begeistert, dass man in der Villa alles machen darf, was sonst streng verboten ist. Als die so schön klischeehafte, herrlich zugeknöpfte Tante Prysselius von dem allein lebenden Kind erfährt, stellt sie sofort Bemühungen an, das arme Mädchen ins Kinderheim bringen zu lassen. Doch sie bleibt erfolglos, genauso wie die beiden schön trotteligen Polizisten.

Mit einem dicken Fundus an echten Goldmünzen bewappnet, machen Pippi, Tommi und Annika einen Ausflug in die Stadt. Pippi ersteht bergeweise Süßigkeiten, die sie an alle Kinder verteilt und die so zu „Pippis neuen Freunden“ werden. In den beiden weiteren Episoden „Pippi auf Sachen-Suche“ und „Pippi macht einen Ausflug“ lernen auch die Eltern der beiden das außergewöhnlich starke, exotisch liebenswerte Mädchen kennen.

Alle vier Original-Episoden leben neben der einzigartigen Geschichte von Astrid Lindgren insbesondere durch die Individualität und Originalität der Schauspieler, allen voran Inger Nilsson als Pippi, die man sich auf Basis der Bücher genau so und nicht anders vorstellt. Gute 100 Minuten verrückte Einfälle mit zeitlosem Charme. –Simone Gefeller / Amazon

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