Axelsson Majgull

Axelsson, Majgull: Augustas Haus

Augustas Haus birgt viele Gespenster. In seinen Ecken und Winkeln liegen die Stimmen eines ganzen Jahrhunderts verborgen. Es ist Segen und Fluch für Augustas Töchter und Töchterstöchter, letzte Zuflucht und geliebte Heimstatt, Zeuge unendlichen Leids, aber auch unbändiger Freude. Ein Sommerhaus der Begegnungen, das voller Geschichten steckt. Auch der neue Roman von Majgull Axelsson nimmt mit der Kraft seiner Bilder, seinem feinen Humor und seiner alles überstrahlenden Menschenliebe gefangen. Die Autorin lässt drei Frauen aus drei Generationen zu Wort kommen: Augusta, Alice und Angelica, die nicht nur durch Blutsbande, sondern auch durch ein ähnliches Schicksal miteinander verbunden sind. Obwohl sich die Zeiten geändert haben, ist die Sehnsucht nach Liebe die gleiche geblieben und der Kampf um ein selbstbestimmtes Leben nicht weniger schwierig. Die weiblichen Nachfahren von Augusta haben nicht nur ihr volles, kastanienbraunes Haar geerb t, sondern einem Familienfluch gleich auch die Aufgabe, für ein ungewolltes Kind zu sorgen. Alice ist es schließlich, die begreift, dass es nichts nützt, vor der Vergangenheit davonzulaufen, und dass es gefährlich ist, unter dem Deckmäntelchen des Fortschritts den Glauben an die Macht der Märchen und die Verbindung zum eigenen Herzen zu verlieren …

Axelsson, Majgull: Der gleiche Himmel

Man kann vor sich selbst nicht davonlaufen. Zu dieser Erkenntnis gelangt die 42-jährige Diplomatin Cecilia Lind, als sie nach langen Jahren in der Fremde nach Schweden zurückkehrt, um ihre kranke Mutter zu pflegen. In ihrem Elternhaus holt sie die Vergangenheit ein: eine gescheiterte Ehe, aus den Augen verlorene Freunde, berauschende Liebe. Überblendet werden diese Bilder von den Erlebnissen während ihres letzten Einsatzes auf den Philippinen. Umgeben von großem sozialen Elend, versucht Cecilia ihren moralischen Grundsätzen treu zu bleiben. Doch die rasende Liebe zu einem Außenseiter der Gesellschaft stürzt sie in einen unlösbaren Konflikt. Auf der Flucht vor einem Vulkanausbruch versucht sie, Menschenleben zu retten, droht aber im Sturm ihrer Gefühle unterzugehen. Wird sie diese Schuld begleichen können?

Axelsson, Majgull: Die Aprilhexe

Desiree kann weder gehen noch sprechen. Als Kind wurde sie in ein Heim gegeben, ihre drei Schwestern wissen nichts von ihrer Existenz. Doch eines Tages bekommt jede der Schwestern einen anonymen Brief von Desiree. Sie legt ihren Finger in Wunden, die noch längst nicht verheilt sind, und zwingt die Schwestern, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Daß die Menschen Axelssons Geschichte von den vier Schwestern, die alle auf die eine oder andere Weise mit dem Leben zu kämpfen haben und sich verzweifelt nach Liebe sehnen, atemlos lauschen, liegt sicher in dem beinahe mythischen Sog ihrer Bilder, ihrem kraftvollen Humor und ihrer Menschenliebe begründet. Axelssons großes Vorbild ist Astrid Lindgren, mit der sie eine besondere Gabe verbindet: die Fähigkeit, menschlichen Schwächen mit Verständnis und Nachsicht zu begegnen, und moralisch zu sein, ohne den Zeigefinger zu heben. So ist die Geschichte von der ausgesetzten Margareta, der geschundenen Christina, der ungeliebten Birgitta und der verkrüppelten Desirée ein Hohelied der Hoffnung – wie ein Nachklang aus jener märchenfernen Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat. Ein wunderbar tröstliches Zeugnis vom Eigensinn des Lebendigen mit seinen Licht- und Schattenseiten – und von der Glücksfähigkeit der Frauen. Vier Frauen, vier Schicksale, vier Lebensentwürfe. Der große Bestseller aus Schweden über Mutter – Tochter – Beziehungen, Konkurrenz zwischen Frauen und verschüttete Schwesternliebe. Desiriée ist eines der vielen behinderten Kinder, die in den fünfziger Jahren in ein Heim gegeben wurden, und eines der wenigen, das bis in die neunziger Jahre überlebt hat. Sie kann weder gehen noch sprechen, aber sie besitzt andere Fähigkeiten. Ihre drei Schwestern wissen nichts von ihrer Existenz. Doch eines Tages bekommt jede von ihnen einen Brief, der sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zusetzen. Margareta, die Physikerin, Christina, die Ärztin, und Birgitta, die Alkoholikerin.

Axelsson, Majgull: Die ich nie war

Ein Mann liegt schwer verletzt auf der Straße. Er wurde nach dem Besuch einer Prostituierten aus dem Fenster gestoßen, ist vom Kopf an gelähmt und bleibt ein Pflegefall. Seine Frau Mary, Politikerin im Licht der Öffentlichkeit, steht ihm bei – auch wenn die Ehe schon lange kaputt ist. Doch für Mary gibt es noch ein ganz anderes, imaginäres Leben: Dort heißt sie Marie, hat sich an ihrem Mann für dessen erotische Eskapaden gerächt und sitzt im Gefängnis…

Majgull Axelsson hat einen einfühlsamen, ergreifenden Roman über Schuld und Verrat, Macht und Vertrauen geschrieben. Eindringlich stellt sie dar, wie jedes Leben durch eine einzige Entscheidung in eine andere Bahn geraten kann. Amazon

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