Edwardson Åke

Edwardson, Åke: Das dunkle Haus

edwardsonNach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?

Der elfte „Erik-Winter“-Krimi von Schwedens Krimiautor Åke Edwardson.

Verlag: Ullstein Hardcover, 512 Seiten.

Edwardson, Åke: Das vertauschte Gesicht

In seinem Privatleben steht Erik Winter, der Star der Göteborger Fahndung, vor einem wichtigen Einschnitt: Kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag zieht Freundin Angela bei ihm ein, die ein Kind von ihm erwartet. Doch bevor er sich an die neue Lebenssituation gewöhnen kann, wird er nach Marbella, Spanien, gerufen, wo sein Vater schwer krank im Krankenhaus liegt. Während Winter am Sterbebett des Vaters an der sonnigen Costa del Sol weilt, geschieht im regenreichen Göteborg ein grausamer Mord an einem Ehepaar. Zurück in Schweden nimmt sich Winter dem Fall an. Doch die Ermittlungen kommen nur langsam voran. Winter verfolgt verschiedene Hinweise, die in Richtung der Death-Metal-Musikszene und Swingerclubs weisen. Erst im letzten Drittel des Buches, nach einem zweiten grausamen Doppelmord, zieht sich die Schlinge um den psychisch schwer gestörten Täter, der aus Winters unmittelbaren Umfeld kommt, langsam zusammen. Doch parallel dringt auch der Täter immer tiefer in Winters Leben ein…

Die Geschichte ist mit ihren wechselnden Erzählebenen clever und spannend aufgebaut. Verschiedene Handlungsstränge werden szenenartig eingeblendet, die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven vorangetrieben, weshalb der Leser den Ermittlungen stets ein Stück voraus ist. Damit schafft Edwardson eine Atmosphäre der Bedrohung, der sich der Leser nicht entziehen kann. Das vertauschte Gesicht hat alles, was einen guten Krimi ausmacht: atmosphärische Spannung, raffinierter Aufbau, klare Sprache und Charaktere mit psychologischem Tiefgang. –Alexandra Plath / Amazon

Edwardson, Åke: Der Himmel auf Erden

Seltsames passiert in Göteborg: Mehrere Studenten werden nachts von einem Unbekannten niedergeschlagen und beinahe umgebracht. Niemand will etwas gesehen haben, kein Opfer das andere kennen. Kommissar Erik Winter steht vor einem Rätsel: Wo ist das Muster, wo der Zusammenhang?
Andere Ereignisse beunruhigen den gerade aus dem Erziehungsurlaub zurückgekehrten Vater allerdings mehr. Ein paar Kinder wurden angeblich von einem „Onkel“ aus der Tagesstätte mit dem Auto entführt, aber unbeschadet wieder abgeliefert. Noch ist keinem Kind wirklich etwas passiert, aber das kann sich jederzeit ändern. Doch Winter und sein Team tappen im Dunkeln. Bis langsam deutlich wird, dass beide Fälle auf grausame Weise miteinander verwoben sind.

Vier Fälle lang haben die Leser den Göteborger Kommissar Erik Winter bei seiner Entwicklung vom einsamen Jäger zum Teamkämpfer, vom coolen Einzelgänger zum Ehemann und Familienvater begleitet. Mit Der Himmel auf Erden liegt nun der fünfte Kriminalroman des schwedischen Bestsellerautoren Ake Edwardson vor: blutarm, aber das nur im wahrsten Sinne des Wortes. Die Grausamkeit der Verbrechen ist hier nicht in Liter Blut pro Seite zu bemessen. Wie so oft bei Edwardson ist das Geschehen vor allem deshalb so erschreckend, weil es die beinahe logische Folge einer brutalen, entmenschlichten Gesellschaft ist. Wer sind die Täter, wer die Opfer? Die Grenzen verschwimmen in Der Himmel auf Erden. Am Ende herrscht Stille — und eiskaltes Entsetzen beim Leser. „Heaven is a place on earth“, schnulzt an einer Stelle im Buch Belinda Carlisle im vorweihnachtlichen Göteborg. „Das ist unsere Aufgabe“, meint Winters Kollege Halders, „die Erde zum Himmelreich zu machen.“ „Es ist umgekehrt“, antwortet Winter mit resigniertem Zynismus: „Der Himmel ist ein Erdenreich.“ –Beate Strobel / Amazon

Edwardson, Åke: Der letzte Abend der Saison

Ein Vertreter, der auf seiner letzten Reise eine Anhalterin mitnimmt. Ein Vater, der auf einer Brücke im dichten Verkehr aus dem Auto steigt und seine Familie zurücklässt. Ein Junge, der mit seinem Onkel eine Spritztour macht und zum ersten Mal vorne sitzen darf.

Der schwedische Bestsellerautor Åke Edwardson zeigt sich mit dieser Sammlung von Erzählungen von einer ganz anderen Seite: Kurze und eindringliche Geschichten über das Unterwegssein, getragen von der wehmütigen Stimmung der letzten warmen Sommertage.

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