Enquist Per Olov

Enquist, Per Olov: Die Ausgelieferten

Im Mai 1945 waren dreitausend deutsche und 167 baltische Soldaten der deutschen Wehrmacht von der Ostfront nach Schweden geflüchtet. Ende Januar 1946 lieferte Schweden – trotz heftiger Proteste der Internierten – die Mehrzahl der Deutschen und Balten an die Sowjetunion aus. Um das Schicksal der aus dem Baltikum stammenden Soldaten rankten sich bald politische Legenden, denen der Autor in diesem Buch auf den Grund geht. Seit Enquist in Ein anderes Leben über die Hintergründe der Arbeit an diesem frühen Dokumentarroman berichtet hat, ist der Ruf nach einer Neuausgabe nicht verstummt. Jetzt ist dieses lange vergriffene Buch mit einem aktuellen Nachwort des Autors endlich wieder lieferbar.

Enquist, Per Olov: Die Kartenzeichner

Ob Enquist in kleinen »Textflächen« höchst bezaubernd über Tiere schreibt, ob er im Haus seiner Mutter aufräumt und in den Kisten Aufzeichnungen findet, die ihn überraschen, oder ob er über die schwedische Gesellschaft nach dem Mord an Olof Palme nachdenkt – immer erweist er sich als präziser Beobachter seines Jahrhunderts und neugieriger Kartograph der Wirklichkeit. Enquist lesen heißt, auf Entdeckungsreise gehen. Amazon

Enquist, Per Olov: Ein anderes Leben

Von einem, der als Sohn einer strenggläubigen Volksschullehrerin in einem Dorf in Schweden aufwuchs und zu einem der angesehensten europäischen Schriftsteller wurde. Per Olov Enquist erzählt seine Lebensgeschichte, als ob es die eines anderen wäre: Er studierte in Uppsala, erlebte die RAF-Zeit in West-Berlin, schrieb in München als Journalist über die Olympiade und debütierte mit seinem ersten Theaterstück am Broadway in New York. „Wenn alles so gut ging, wie konnte es dann so schlimm werden?“ – steht als Leitfrage über Enquists Biografie, die auch tief in die Alkoholabhängigkeit und an den Rand des Todes führte. Ein außergewöhnliches Buch, das sich liest wie ein zeitgenössischer Roman. Amazon

Enquist, Per Olov: Großvater und die Wölfe

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Kauzige, humorvolle, liebevolle, abenteuerlustige Großväter, die mit ihren Enkeln unter Umgehung der Elterngeneration auf Entdeckungsreise gehen, und sei es auch nur in der Fantasie, gehören fest in den Bestand des Figurenarsenals der Kinderliteratur, stellt Hilde Elisabeth Menzel fest. Ein solcher Großvater scheint auch der Autor Per-Olov Enquist zu sein, glaubt sie zu wissen, denn der Autor habe seinen vier Enkelkindern eine urkomische und dazu noch spannende Geschichte geschenkt. Weil es sich um einen guten Autor handelt, ist der Großvater des Buches dennoch weit von jedem Klischee entfernt, hält die Rezensentin fest. Er benimmt sich nämlich nach Meinung der Bilderbucherwachsenen ziemlich schlecht, gibt also kein gutes Vorbild ab, und wird auch schon mal aufs Klo gesperrt, wenne er beim Essen wieder Pupsgeschichten erzählt hat. Weil seine Enkelin angeblich des Nachts vom Krokodil gebissen wird, denkt er sich eine Expedition aus, die, berichtet Menzel, zu einem echten Abenteuer mit Wölfen, Wilderern und einem gebrochenen Bein gerät. Eine herzerfrischende Geschichte, freut sich Menzel und empfiehlt das Buch für junge Menschen ab acht Jahre.

© Perlentaucher Medien GmbHBuchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Kauzige, humorvolle, liebevolle, abenteuerlustige Großväter, die mit ihren Enkeln unter Umgehung der Elterngeneration auf Entdeckungsreise gehen, und sei es auch nur in der Fantasie, gehören fest in den Bestand des Figurenarsenals der Kinderliteratur, stellt Hilde Elisabeth Menzel fest. Ein solcher Großvater scheint auch der Autor Per-Olov Enquist zu sein, glaubt sie zu wissen, denn der Autor habe seinen vier Enkelkindern eine urkomische und dazu noch spannende Geschichte geschenkt. Weil es sich um einen guten Autor handelt, ist der Großvater des Buches dennoch weit von jedem Klischee entfernt, hält die Rezensentin fest. Er benimmt sich nämlich nach Meinung der Bilderbucherwachsenen ziemlich schlecht, gibt also kein gutes Vorbild ab, und wird auch schon mal aufs Klo gesperrt, wenne er beim Essen wieder Pupsgeschichten erzählt hat. Weil seine Enkelin angeblich des Nachts vom Krokodil gebissen wird, denkt er sich eine Expedition aus, die, berichtet Menzel, zu einem echten Abenteuer mit Wölfen, Wilderern und einem gebrochenen Bein gerät. Eine herzerfrischende Geschichte, freut sich Menzel und empfiehlt das Buch für junge Menschen ab acht Jahre.

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