Marklund Liza

Marklund, Liza: Jagd

JagdEin neuer Fall für Annika Bengtzon von Erfolgsautorin Liza Marklund: Die Journalistin wird einmal mehr zur Ermittlerin der Stunde! Sie liebt ihre Arbeit als Reporterin. Als sie zur Villa des Politikers Ingemar Lerberg gerufen wird, betritt sie eine andere Welt: wertkonservativ, traditionell und gediegen. Auf den erfolgreichen Geschäftsmann wurde ein Anschlag verübt. Für die Journalistin ist er kein Unbekannter, denn ein durch die Presse hochgeputschter Steuerskandal hatte Lerberg zum Rücktritt gezwungen. Annika Bengtzon folgt bald schon einer ganz eigenen Theorie und bringt gegen alle Widerstände Licht in ein Dunkel aus Gier und Verlogenheit.

Verlag: Ullstein Hardcover, 384 Seiten

 

Marklund, Liza: Kalter Süden


Mit Kalter Süden legt die schwedische Bestsellerautorin Liza Marklund ihren achten Krimi um die Journalistin Annika Bengtzon vor, die dieses Mal nach Südspanien reist. Wie gewohnt gelingt es Marklund, die Recherchearbeit der Reporterin in eine packende Geschichte zu verpacken, die mit einem fulminanten Showdown endet. Dabei knüpft die Geschichte an ihren Roman Lebenslänglich an und offene Fragen aus dem Vorgängerband werden aufgelöst.
In Marbella wird eine schwedische Familie Opfer eines Giftgasanschlags. Da es sich bei den Toten um die Familie des bekannten Eishockey-Stars Sebastian Söderström handelt, sorgt der Mord in der schwedischen Presse schnell für Schlagzeilen. Annika Bengtzon übernimmt die Berichterstattung für das Stockholmer Abendblatt und fliegt nach Marbella. Durch ihre Recherchen erhält sie Einblick in die vermeintlich idyllische Welt wohlhabender Nordeuropäer an der Costa del Sol, die sich in riesigen Villen, abgeschotteten Wohnanlagen und Golfplätzen ihren Traum eines sonnigen Lebens erfüllt haben. Doch hinter der glamourösen Fassade verbergen sich Schwarzgeld und die Drogenmafia, wie die hartnäckige Reporterin bald herausfindet. Um an interessante Informationen heranzukommen, verleitet ihre Spürnase sie immer wieder zu gewagten Aktionen. Zudem muss sich Annika den Forderungen des neuen Nachrichtenchefs unterordnen, der nach spektakulären Schlagzeilen und Bildern giert und die Grenzen von Wirklichkeit und Wahrheit im Journalismus nicht so eng sieht. Das liefert Zündstoff für so manchen Konflikt in der Redaktion und Annika ärgert sich, dass sie immer wieder „die Wirklichkeit auf ihr fünfspaltiges Tabloid-Format zurechtstutzen muss“. Gerade diese Einblicke in den journalistischen Alltagsbetrieb einer Zeitung, die realistisch und packend beschrieben werden, geben Marklunds Romanen einen besonderen Reiz und heben sie von anderen Skandinavien-Krimis ab, bei denen meist die polizeilichen Ermittlungen im Vordergrund stehen. Zudem ist Annika eine äußerst sympathische Identifikationsfigur, die mit ihren Ecken und Kanten glaubwürdig daherkommt. Ihr Privatleben spielt auch in diesem Roman eine wichtige Rolle: Annika leidet unter der Trennung von ihrem Mann und hat mit ihrer Doppelbelastung als ehrgeizige Journalistin und Mutter zweier Kinder ganz schön zu kämpfen. Das alles beschreibt Marklund realistisch und unaufdringlich. Sie versteht es, packend, dicht und schnörkellos zu erzählen, so dass man den Roman nur ungern aus der Hand legt. Wer die bisherigen Krimis der Autorin mag, wird auch diesen hier verschlingen. — Alexandra Plath / Amazon

Marklund, Liza: Lebenslänglich


Langsam aber sicher schifft Liza Marklund ab. Schon ihrem letzten Buch „Nobels Testament“ mangelte es an Spannung, nun liegt der siebte Roman über die Stockholmer Journalistin Annika Bengtzon vor. Die Geschichte: Ein angesehener Polizist wird erschossen in seinem Bett gefunden, im Badezimmer hockt seine verwirrte Ehefrau Julia, über und über mit Blut beschmiert, und der Sohn der beiden ist verschwunden. Für die Staatsanwaltschaft, die Kollegen des Toten und auch die Medien ist klar: Die Frau war’s, und den Sohn hat sie auch auf dem Gewissen. Nur Bengtzon zweifelt. Warum? Weil Julia eine betrogene Ehefrau und Mutter war, die es nicht leicht hatte, und weil Annika selbst gerade von ihrem Mann sitzengelassen wurde, der zu seiner steinreichen Geliebten gezogen ist und Annika obendrein verdächtigt, das gemeinsame Haus angezündet zu haben. Diese emotionale Solidarität zwischen der Hauptfigur und der Hauptverdächtigen verleiht Marklunds Thriller einen enorm tantigen Touch. Obendrein werden viele Konflikte aus früheren Büchern angesprochen, ohne näher erläutert zu werden. Für Neueinsteiger ist „Lebenslänglich“ also nicht geeignet. (jul) Amazon

Marklund, Liza: Mia


Ein gut aussehender Libanese wird Mias Leben für viele Jahre auf den Kopf stellen. Erst die Verlobung, irgendwann kommt Emma auf die Welt. Dann Trennung und Gewalt, Verfolgung und schließlich über Jahre ein Leben im Untergrund mit neuer Familie.
Es sei ein Dokumentarroman, sagt Liza Marklund zu ihrer neuen 420-seitigen Veröffentlichung. Eine wahre Geschichte also, die ein wenig an Betty Mahmoodys Bestseller Nicht ohne meine Tochter erinnert. Damals wie heute sei am Rande aber deutlich hinzugefügt, dass es zwar wahre Geschichten sein mögen, es sich, wie hier, um einen staatenlosen Flüchtling aus dem Libanon handeln mag, passieren kann dieses unvorstellbare Grauen aber genauso gut im eigenen Kulturkreis.

„In Schweden werden sie nie wieder in Sicherheit leben können“, das ist das Urteil für jemanden, der nichts verbrochen hat, der auf der Flucht ist vor blindem Hass und Gesetzen, die nicht greifen oder greifen wollen. Keine fiktive Geschichte könnte spannender und fesselnder sein, als diese in der Ichform geschriebene, sehr anrührende Lebensbeichte.

Wie engagiert und lebendig Liza Marklund schreibt, das hat sie längst durch Thriller wie Olympisches Feuer oder Paradies bewiesen — Spannung bis zur Atemlosigkeit. Im neuen Buch kommen noch ihr beeindruckender, fast leidenschaftlicher Einsatz und Kampf gegen die „völlige Unfähigkeit unserer Gesellschaft, mit Problemen wie Verfolgung von und Gewalt gegen Frauen umzugehen“ hinzu. Persönlicher Einsatz mit literarischen Mitteln.

Was sich wie ein nicht enden wollender, mit bösester Fantasie erdachter Horror liest, ist die blanke Realität, authentisch und sehr überzeugend. Schön wär’s, wenn nach der Lektüre der Ratschlag für betroffene Frauen überflüssig wäre: „Mit einem Mann zu leben, der dich schlägt, heißt, mit dem Tod zu leben.“ –Barbara Wegmann / Amazon

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