Hives

CDs von Hives

Hives: Barely legal

Bei „Barely Legal“ handelt es sich wohl um das Debüt der HIVES, die ihr Punk-Rock-Ding eher garagig angehen. Aber im Gegensatz zum in diesem Zusammenhang angeführten „Crypt“-Style ist das Kaputte an dieser Platte eher die dampfschlechte Produktion Pelle Gunnerfeldts von FIRESIDE, der bei BREACH einen weit besseren Job gemacht hat. Und sieht man davon ab, bleibt irgendwie nicht viel Erwähnenswertes übrig, außer daß es für mich nicht richtig zündet. Außerdem haben die irgendwie keinen eigenen Stil, und so findet sich von Gebretter bis Pianogeklimper alles, was man halt so kennt, nur leider verkennbar. Ich mein‘, schlecht ist das bei weitem nicht, aber auch nicht die Bombe. Also vorher reinhören.
Thomas Jänsch / © Intro – Musik & so / Amazon
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Hives: Tussles in Brussles (DVD)

Movieman.de
Erst Haare föhnen, dann trashig tönen: Gerade die Kombination aus striktem Schwarz-Weiß-Dresscode und pubertärem Gebaren in der Rock-Garage prädestiniert The Hives für Bild- und Tonmedien, schaut man den Schweden doch einfach gern zu beim Abzappeln. Sowohl ihre Bühnenshows wie ihre Videoclips haben – nicht zuletzt durch Sänger Pelle Almquists Fratzenolympiade – einen hohen Unterhaltungswert. Beides findet sich hier versammelt wieder, neben einem höchst bizarren Kurzfilm zur Bandgeschichte. Fazit: Lang erwartet und lohnenswert: The Hives tun es jetzt auf DVD.
Moviemans Kommentar zur DVD: Ohne ihr rekordverdächtiges Posing und die stylishe Attitüde wirkten The Hives sicherlich ein ganze Nummer hausbackender. Verpackt in feinen Zwirn und bewaffnet mit Wahnsinnn und dicker Lippe laufen sie auf ihrer ersten DVD zur Hochform auf und dürften Fans des ungewaschenen Riffs eine Scheibe beschert haben, die so manche Extrarunde im Heimplayer drehen wird.

Bild: Der Live-Mitschnitt der 2004er Tour aus Brüssel lässt sich auch von den wildesten Nummern der Band nicht erschüttern. Das Bild bleibt bei aller Action überaus stabil und ohne Kompressionsschwächen. Die Wiedergabe ist farblich satt und brillant und bildet die Szenerie und Akteure in vielen Details und bei guter Schärfe ab. Dabei ist die Optik nahezu rauschfrei. Aus der rückwärtigen Kameraperspektive zeigt sich innerhalb der kurzen Sequenzen ein ganz anderes Bild. Hier erscheint die Optik milchig und rauscht stark und weist Doppelkanten in Folge von Nachschärfung auf (00:22:03), was auch nicht wie ein dramaturgisch gewollter Effekt wirkt. Allerdings stolpert man nur kurz über diese Qualitätslücke, werden Live-Gigs doch zum Glück immer noch primär von vorn gefilmt.

Ton: Die Live-Kulisse der Show ist überaus mächtig ausgefallen auf den Surroundspuren, die in DTS und Dolby 5.1 vorliegen. Eine gute Verteilung der Instrumente im Panorama macht den Klang sehr lebendig, der Gesang wirkt dabei in Mehrkanal jedoch zu laut. Von den Frequenzen her hätte man gern eine Portion mehr Bass spendieren dürfen, unten herum wirkt die Mischung ein wenig auf Diät. Hohe Frequenzen wie scheppernde Becken erscheinen wie häufig in 5.1 deutlich zu schrill, der DTS-Klang wirkt da um Längen runder, besitzt im Vergleich jedoch erstaunlich weniger Pegel. Die Stereomischung ist im Gesamtbild sehr rund.

Extras: Als Extras finden sich auf der DVD neben den erwarteten Basics wie den Videoclips der Hives auch Sahnestücke wie konservierte TV-Auftritte im UK-TV bei Top Of The Pops oder der Later… – Jools Holland-Show. Ein Highlight ist der knapp 30-minütige Kurzfilm, in dem sich der fiktive Journalist D.W. Johnson auf die Spuren der Bandgeschichte begibt, in einem Szenario, das auch Terry Gilliam Spaß bereiten würde. –movieman.de / Amazon

Hives: Tyrannosaurus Hives

Mancher hatte befürchtet, die Hives würden für Tyrannosaurus Hives, ihr erstes Album bei einem großen Label, Kompromisse eingehen. Das 2002 erschienene Your New Favourite Band — eine Zusammenstellung von Tracks aus der Zeit seit 1997, in der die Band bei dem schwedischen Punk-Label Burning Heart unter Vertrag stand — verhalf den Skandinaviern mit der Punk-Attitüde schließlich nur deshalb zum Durchbruch, weil es genau die richtige Mischung aus überdrehtem, aggressivem Punk und eingängigem Pop herstellte. Doch erfreulicherweise rocken die Hives auch unter der Aufsicht einer großen Plattenfirma noch ohne jede Zurückhaltung. Das zweiminütige „Abra Cadaver“ ist eine ausgelassene, explosive Hommage an die Stooges, die bestätigt, dass sich die Band reinstem Garagenrock verschrieben hat — und faszinierenderweise klingt der Leadsänger Howlin‘ Pelle Almqvist hier mehr denn je wie Julian Casablancas von den Strokes, nur viel wilder. Andererseits beweisen die Hives immer wieder, dass sie weit mehr sind als eine krachige Garagenband, etwa mit „No Pun Intended“, das von einer eigenartig komplexen Akkordfolge lebt, wie man sie wohl eher von Fugazi erwarten würde, oder mit „Diabolic Scheme“, einer knackigen Midtempo-Nummer, garniert mit abrupten Geigeneinsätzen wie aus einem Horrorfilm. –Louis Pattison / Amazon

1. Abra Cadaver 1:33 EUR
2. Two-Timing Touch And Broken Bones 2:00 EUR
3. Walk Idiot Walk 3:31 EUR
4. No Pun Intended 2:20 EUR
5. A Little More For Little You 2:58 EUR 0,68
6. B Is For Brutus 2:36 EUR
7. See Through Head 2:21 EUR
8. Diabolic Scheme 2:59 EUR
9. Missing Link 1:56 EUR
10. Love In Plaster 3:11 EUR
11. Dead Quote Olympics 1:59 EUR
12. Antidote 2:29 EUR

Hives: Veni vidi vicious

Mit Veni, Vidi, Vicious!, dem aktuellen Album der Hives, haben die fünf Schweden zwar nicht den Rock&Roll neu erfunden, aber man muss ihnen doch eingestehen, dass zur Zeit keine Combo aus der westlichen Hemisphäre in der Lage ist, dort anzusetzen, wo Iggy Pop mit seinen Stooges aufhörte. Energischer, schmutziger NY-Garagensound mit dem Rock&Roll der 50er und einem Schlag 70er Punkrock verleihen Veni, Vidi, Vicious! die nötige Portion an Ungeschliffenheit, die die meisten Produktionen der Jahrtausendwende missen lassen. The Hives bestechen durch gerade Songstrukturen, einem rotzigen, angezerrten Gitarrensound und einer Stimme, die sich durchaus mit der von Iggy vergleichen lässt, ohne dabei jedoch als ausdrucksloses Plagiat zu wirken. Diese Scheibe ist auf jeden Fall eine Bereicherung für Freunde des ungeschliffenen Punk&Rolls. –Wally W. / Amazon

1. Declare guerre nucleaire
2. Die, all right!
3. A get together to tear it apart
4. Main offender
5. Outsmarted
6. Hate to say I told you so
7. Introduce the metric system in time
8. Find anouther girl
9. Statecontrol
10. Inspection wise 1999
11. Knock knock
12. Supply and demand

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