Kent

CDs von Kent

Kent: Du & jag döden


1. 400 Slag 4:58 EUR
2. Du Är Ånga 3:51 EUR
3. Den Döda Vinkeln 4:19 EUR
4. Du Var Min Armé 3:30 EUR
5. Palace & Main 4:05 EUR
6. Järnspöken 3:48 EUR
7. Klåparen 5:25 EUR
8. Max 500 3:35 EUR
9. Romeo Återvänder Ensam 4:03 EUR
10. Rosor & Palmblad 4:05 EUR
11. Mannen I Den Vita Hatten ( 16 År Senare ) 6:38 EUR

Kent: En plats i solen

1 Glasäpplen

2 Ismael

3 Skisser för sommaren

4 Respekt, ärlighet, kärlek

5 Varje gång du möter min blick

6 Ensam lång väg hem

7 Team building

8 Gamla Ullevi

9 Minimalen

10 Passagerare

Kent: Hagnesta hill

Kent stellen in Schweden das das, was Westernhagenwolfgangpetrybap hier sind: sehr erfolgreich in puncto Auszeichnungen und Verkäufe – „best band“, „best swedish liveband“, dreimal hintereinander Nr. 1 in den Albumcharts, platinveredelt. Da ist dann abba schon Schluß mit Gemeinsamkeiten, denn Kent fabrizieren auch noch gute (!) Musik. Steuerten sie mit dem vorherigen Album „Isola“ entschlossen auf Planet Radiohead zu, so offenbaren sie in Gestalt des neuen Materials unterschiedliche Einflüsse. Klar, das Fundament heißt immer noch Britpop vor dem Britpophype, die Tour mit den Cardigans hat ihre Spuren hinterlassen, man will ins Stadion – und zwar nicht, um Tus Göteborg verlieren zu sehen, sondern um, jawohl, zu rocken! Doch um wirklich den T.Rex zu geben, bleibt der Anteil an melancholisch hingetupften Melodien zu hoch. Das jedoch soll dem aufmerksamen und sensiblen Hörer nicht zum Nachteil gereichen. Im Gegenteil. Brüche aushalten! Dichotomien genießen! In Ungereimtheiten schwelgen! Sich breitbeinig vor die Anlage stellen und traurige Melodien summen! Ich fange sofort damit an.
Arnold Kant / Intro – Musik & so / Amazon
mehr unter www.intro.de

1. The King Is Dead
2. Revolt III
3. Music Non Stop
4. Kevlar Soul
5. Stop Me June (Little Ego)
6. Heavenly Junkies
7. Stay With Me
8. Quiet Heart
9. Just Like Money
10. Rollercoaster
11. Protection
12. Cowboys
13. Whistle song

Kent: Isola

CD des Monats Bands wie diese forden kontroverse Reaktionen geradezu heraus. Vor allem der Bierernst, mit dem Kent den Sound der 80er Jahre zelebrieren, wird die Geister scheiden. Mächtig anschwelllende oder sanft kreisende Gitarren, ein heftigst röhrender Sänger, melancholische Tastenklänge – wer den britischen Wavepop derart distanzlos adaptiert wie dieses schwedische Quintett, ist hoffnungslos anachronistisch. Oder er lebt irgendwo hinterm Mond – oder in Eskilstuna (was ungefähr das gleiche sein dürfte). Das Quintett aus diesem schwedischen Industriestädtchen watet auf seinem dritten Album knietief in den Fußspuren von Genre-Helden wie den frühen U2 oder Echo & The Bunnymen – und macht seine Sache dabei freilich verdammt gut: Mit höchster emotionaler Wucht werfen sich Sänger und Gitarrist Joakim Berg und seine Kumpels in ihre dramatischen Songs – hymnischer als auf „Isola“ klang ein solcher Sound lange nicht mehr. Diese inbrünstige Performance brachte Kent daheim bereits zwei Goldene Schallpatten ein. Mit der ersten englischsprachigen Aufnahme soll nun das Ausland erobert werden – mit besten Chancen. Songs wie „If You Were Here“ mit dynamischen Gitarren und sehnsüchtigem Refrain oder das fulminante, sich in weiten Instrumentalschleifen himmelwärts schraubende Finale „747“ sollten auch hierzulande nicht ungehört bleiben.
© Stereoplay / Amazon

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