Blodig, Kerstin

CDs von Kerstin Blodig

Blodig, Kerstin: Kelpie – From Celtic-Scandinavian Roots to New Acoustic Music

14 Stücke; 49:39 Min.

Blodig, Kerstin: Nordisk Sjel (Nordic Soul)

„Eine Stimme, so klar wie norwegisches Fjordwasser, dazu eine virtuos groovende Akustikgitarre…“

Das neue Album der Sängerin und Gitarristin Kerstin Blodig ist eine Zusammenstellung der schönsten Stücke ihrer Lieblingsprojekte Kelpie, Talking Water und ihrem Soloprogramm, sowie neuen Titeln in Zusammenarbeit mit dem schottischen Songschreiber und Produzenten Bob Melrose. Mal üppig poppig, mal minimalistisch folkig, verspielt, leidenschaftlich, melancholisch, verträumt und mit Schalk im Nacken… eine musikalische Traumreise von Norwegen über die Nordsee nach Schottland und zurück nach Hause, ins Land der Trolle und Elfen, der atemberaubenden Landschaften und faszinierenden Mythen.

Nordisk Sjel wurde in höchster Tonqualität aufgenommen, gemischt und gemastert von Tonmeister Jörg Surrey.

Ein audiophiler Hochgenuss!

Kerstin Blodig gilt international als eine der wichtigsten Interpretinnen skandinavischer und keltischer Weltmusik. Sie ist Gründungsmitglied der Gruppen Touchwood, Norland Wind und Talking Water..
Ihre norwegischen Wurzeln zeigt sie nicht nur im Duo Kelpie, sondern auch in ihrem Soloprogramm und in Großbesetzung mit dem Bandprojekt Valivann.

Ihre letzte Solo-CD Trollsang setzt noch höhere musikalische Maßstäbe als ihr Debutalbum Valivann, das 2002 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde und in Nordamerika bei dem renommierten Weltmusik-Label Allegro erschienen ist.

Blodig, Kerstin: Trollsang

12 Stücke; 49:46 Min.
Eine Sammlung norwegischer Mittelalterballaden und Neukompositionen Kerstin Blodigs CD „Trollsang“ ist u.a. eine Sammlung norwegischer mittelalterballaden und Neukompositionen zum Thema des „unterirdischen Volkes“, im Norden, der Trolle. Zwölf spannende musikalische Geschichten über grimmige Bergriesen, geheimnisvolle Wassergeister, mystische Elfenkönige und verführerische Wald- Trollfrauen zeigen Kerstin Blodigs Können. „Trollsang“ ist aber kein puristisch traditionelles Folkalbum, sondern die Verbindung norwegischer Traditionsmusik und grooviger Gitarrenmusik. Das Album repräsentiert Kerstins Soloprogramm, und die Arrangements sind bewußt minimalistisch gehalten, um live reproduzierbar zu sein. Auf vier von zwölf Stücken wird sie dezent von Ian Melrose (Whistles und E-Gitarre), Kristine Heebøll (Geige), Urs Fuchs (Perkussion) und Peter Jakk (Bass) begleitet. Kerstins tourte mit verschiedenen keltischen Bands wie Touchwood, Talking Water und Norland Wind (mit Pádraig und Noel Duggan von der irischen Kultgruppe Clannad). Ihre norwegischen Wurzeln zeigen sich nicht nur im Duo Kelpie (mit dem schottischen Gitarristen Ian Melrose), sondern auch in ihrem Soloprogramm und in Großbesetzung als Valivann. Für die CD mit Valivann ist sie 2002 mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden.

Blodig, Kerstin: Valivann

Ballads (2002)
Zunächst ist man etwas verwirrt, dass auf dem Cover der Name von Kerstin Blodig neben dem der Formation Valivann steht, was zudem leicht als Titel des Albums missverstanden werden kann, das eigentlich Rhythmic Ballads From Both Sides Of The North Sea heißt. Um die Verwirrung perfekt zu machen, heißt auch noch der erste Titel „Vallevan“. Das Booklet verschafft etwas Klarheit: Vallevan ist eine skandinavische Sagengestalt, nach der sich das Musikprojekt benannt hat, welches von Kerstin Blodig und Mick Franke ins Leben gerufen wurde und das in seinem Namen der norwegischen Schreibweise folgt.
Auf dem Album finden sich sowohl umarrangierte Traditionals aus Skandinavien und Schottland, wie auch einige Eigenkompositionen. Was dieses Album ziemlich einzigartig macht, ist die Verbindung von skandinavischer und keltischer Folklore, welche sich hier harmonisch zu einem homogenen Ganzen zusammenfügen. Kerstin Blodigs Gesang erinnert etwas an Karen Matheson von Capercaillie, auf deren Publikum die ganze Produktion vermutlich abzielt. Der Eindruck des fürchterlich kitschigen Coverartworks, auf dem Kerstin Blodig als netzbestrumpfte Wassernixe abgebildet ist, wird beim Anhören in eine positivere Richtung gelenkt: Obwohl sehr viel Technik zum Einsatz gekommen ist, gelingt die Gratwanderung zwischen Tradition und Modernität recht gut, an der viele Aufnahmen dieses Genres scheitern und in überflüssigen Kelten-Kitsch abdriften.

Die in Berlin ansässige Künstlerin interpretiert die traditionellen Balladen mit der Einfühlsamkeit von jemand, der sein Metier kennt, und die Informationen über Hintergrund und Herkunft der Lieder verstärken diesen Eindruck. Zwar wird diese Produktion wie alle Projekte, die eine Fusion von traditionellen folkloristischen Tänzen mit modernen Dancegrooves anstreben, sehr stark von digitalen Synthesizerklängen dominiert, aber man bekommt nicht den Eindruck, die Lieder stünden an zweiter Stelle hinter dem Arrangement. Durchweg gute Musiker (darunter Ian Melrose, mit dem Kerstin Blodig bereits bei Talking Water zusammengearbeitet hat) tragen zu einer soliden Produktion bei.
9 Stücke; 43:09 Min.

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