The Ark

CDs von The Ark

The Ark – In lust we trust (Rock)

Es gibt tatsächlich Platten, die einfach nur gute Laune machen — und das zweite Album In Lust We Trust der Schweden The Ark gehört definitiv dazu. Damit ist es dem Quintett nicht nur im Titel gelungen, den hinreißenden Spaß ihrer Live-Shows zu konservieren. Im Stil eines ebenso anarchistischen bis apokalyptischen Musicals zwischen Abba und Zappa singen sich die Herren zu Zitaten aus der Rock- und Pop-Geschichte die Seele aus dem Leib.
Mal grüßt Meatloaf auf „Beauty Is The Beast“, dann David Bowies Glamrock für „2000 Light Years Of Darkness“. Es gibt Anleihen bei melodramatischer Schwulen-Disko auf „Disease“, der Gitarren-Schunkel-Song „Vendelay“ verblüfft mit japanischem Kitsch. Streicherpampe bester Heulqualität bietet die Single „Caleth Your Cometh“, auch Madonna bekommt bei der lustigen Persiflage „A Virgin Like You“ ihr Fett weg. Wie es überhaupt in den Texten nur so wimmelt von parodistischen Wortspielchen à la „Tired To Be An Object?“ und zu was „The Most Radical Thing To Do“ aufruft, kann jeder selbst herausfinden, der auf diese verrückte Arche Noah möchte. Empfehlenswert für alle zwischen fünf und 75, die gerne tanzen und lauthals mitsingen. –Ingeborg Schober /Amazon

1. Beaty is the beast Reinhören
2. Father of a son Reinhören
3. Tell me this night is over Reinhören
4. Calleth you, cometh I Reinhören
5. A virgin like you Reinhören
6. Interlude Reinhören
7. Tired of being an object? Reinhören
8. Disease Reinhören
9. Vendelay Reinhören
10. 2000 light-years of darkness Reinhören
11. The most radical thing to do Reinhören
12. Keine Titelinformation (Data Track)

The Ark – State of The Ark (Rock)

Ganz Schweden genießt seit Jahren ihre Geschmacklosigkeiten, und auch wir hätten uns vor drei Jahren in ihr grandioses Glamrock-Album ãIn Love we trust“ verlieben sollen. Chance vertan. Mit ãState of the Ark“ lässt sich jedenfalls keine leidenschaftliche Affäre nachholen, allenfalls ein One-Night-Stand. Ola Salo und der Rest der Federboaträger nehmen sich zurück und reduzieren Glam-Epen zu abgestandenem Minimalpop. Klar, zwischen 70er-Rock, Abba und Musical-Fragmenten schimmert er noch manchmal durch, der Glanz vergangener Tage. Der Rest aber ist Langeweile – und allenfalls geeignet, ein paar homophobe Schwachköpfe aufzuregen. (cs) / Amazon

1. This Piece Of Poetry Is Meant To Do Harm 3:27
2. Rock City Wankers 4:10
3. Clamour For Glamour 3:10
4. One Of Us Is Gonna Die Young 3:30
5. Let Me Down Gently 2:58
6. Hey Kwanongoma! 4:48
7. The Others 3:27
8. Girl You’re Gonna Get ‚em (Real Soon) 3:27
9. Deliver Us From Free Will 5:09
10. No End 3:30
11. Trust Is Shareware 4:23

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