Stichwort: Astrid Lindgren

Lindgren, Astrid: Tomte und der Fuchs

Eine bisher unveröffentlichte Weihnachtsgeschichte von Astrid Lindgren hat in diesem Winter ihren verdienten Platz als Buchausgabe erhalten. „Räven och Tomten“ feiert Premiere im schwedischen Rabén & Sjögren-Verlag, und auf deutsch als „Tomte und der Fuchs“ im Verlag Oetinger.

Das Manuskript zu der kurzen Geschichte stammt aus den 60er-Jahren und wurde erst vor einigen Jahren zusammen mit der weihnachtlichen Erzählung „Tomten är vaken“ gefunden. Tomte und der Fuchs ist eine schöne und einfache Geschichte: Es geht „direkt zur Sache“, wenn die Kinder aufgeregt um den „Jul-Baum“ tanzen und draußen ein hungriger Fuchs auf den Hof schleicht. Der Haus-Tomte ertappt den Fuchs, aber da Heiligabend ist, jagt er ihn nicht davon… Dass die Geschichte gut ausgeht, kann man sich bei Astrid Lindgren denken.

„Tomte und der Fuchs“ kommt aber nicht nur als Neuausgabe, sondern ist auch Bühne für eine neue Lindgren-Illustratorin: Eva Eriksson zeigt mit ihren Bildern einen direkten und persönlichen Bezug zur Erzählwelt Astrid Lindgrens. Da bekommt eines der Kinder Pippi-Langstrumpf-Züge und der Tomte ist so, wie die meisten ihn sich vorstellen würden. Der Fuchs als „Hauptfigur“ ist schließlich so liebevoll gezeichnet, dass ihm weder junge noch erwachsene Leser böse sein können.

Weitere Infos zu dieser Weihnachtsgeschichte und weiteren Astrid Lindgren-Büchern unter => astrid-lingren.de.

Verlag: Oetinger, 32 Seiten.

Astrid Lindgren: Erinnerungen an eine Jahrhundertfrau

Astrid LindgrenIn diesem Buch teilt Sybil Gräfin Schönfeldt persönliche Erinnerungen an Astrid Lindgren, die „Jahrhundertfrau“. Die ehemalige ZEIT-Redakteurin Schönfeldt, Jahrgang 1927, traf Astrid Lindgren mehrmals persönlich und erinnert sich an intensive Begegnungen mit der berühmten schwedischen Autorin. Ihr ungewöhnlicher Lebensweg vom Bauernmädchen aus Småland zur weltbekannten und politisch engagierten Kinderbuchautorin wird einfühlsam geschildert. Es ist ein Portrait und ein sehr persönlicher Blick hinter die Kulissen eines bewegten Lebens. Denn die Vita dieser Ausnahme-Autorin trägt fast ebenso märchenhafte Züge wie ihre fantastischen Geschichten.

Verlag: Ebersbach & Simon, 160 Seiten

Astrid Lindgren, Louise Hartung: Briefe einer Freundschaft

astrid_briefeAstrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlin-Besuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die „kleine Melancholie“, die die schwedische Schriftstellerin an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet. Herausgegeben von Jens Andersen und Jette Glargaard.

Verlag: Ullstein Hardcover, 592 Seiten.

Der Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und der 12-jährigen Sara Schwardt ist ebenfalls in Buchform erschienen und wurde => hier vorgestellt.

Lindgren, Astrid: Deine Briefe lege ich unter die Matraze

astrid_BriefeIm April 1971 schreibt die zwölfjährige Sara Schwardt einen Brief an die von ihr so bewunderte Autorin Astrid Lindgren und bittet sie um eine Filmrolle. Die Rolle erhält sie nicht, aber der Brief markiert den Beginn einer engen Brieffreundschaft, die bis zum Tod von Astrid Lindgren 2002 anhält. 50 Jahren Altersunterschied zum Trotz schreiben die beiden sich rund 80 Briefe, in denen sie ihre Gedanken über das Leben, die Liebe und die Menschen austauschen. Einzigartig und sehr persönlich: eine Neuentdeckung aus dem Astrid-Lindgren-Archiv der Königlichen Bibliothek in Stockholm mit vielen Fotos und Faksimiles der Originalbriefe!

Verlag Oetinger, 204 Seiten.

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