Stichwort: Hannes Holm

Varannan Vecka – Jede zweite Woche (DVD)


Jens hat eine gute Freundin: Johanna. Die beiden sind wirklich nur dicke Kumpels. Doch als Jens‘ Frau davon erfährt, ist sie schockiert. Sie meint es sei schlimmer, wenn er ganz persönliche Dinge mit ihr bespricht, als wenn er bedeutungslosen Sex mit ihr hätte. Das lässt Jens aufhorchen und in der Tat gibt sie zu, ihn vor vier Jahren einmal betrogen zu haben. Damit kann Jens nicht leben und zieht zu seinem Bruder Pontus. Der ist Regisseur, liebt das lockere Leben und kämpft gerade um einen Auftrag für einen Werbefilm. Privat spielen er und seine Ex-Frau mit dem Gedanken, noch ein Baby in die Welt zu setzten, damit die gemeinsame Tochter nicht so alleine ist. Durch Jens trifft er wieder mit Johanna zusammen, mit der er in der Vergangenheit ein Verhältnis hatte und die er damals maßlos enttäuscht hat. Sie lässt sich dazu hinreißen, es noch einmal mit ihm zu versuchen und wieder vermasselt er die Sache gründlich. Wie wird es weiter gehen mit Jens‘ und Pontus‘ Beziehungskisten?

Bei Varannan Vecka zeigt sich wieder einmal, dass man sich von einem langweiligen Cover nicht abschrecken lassen sollte. Schwedens Komödienspezialisten haben hier gnadenlos zugeschlagen, sind nicht zu albern und nicht zu langatmig! Der Film ist schwedische Unterhaltung vom Feinsten. Gute Szenen: Måns Herngren in seiner ganz eigenen, köstlichen Darstellung des angesäuselten Jens! Zudem mal auf Pontus‘ Klingelton achten!

Mit: Felix Herngren, Cecilia Frode, Måns Herngren.

2005, Regie: Felix Herngren, Måns Herngren, Hannes Holm, Hans Ingemansson.

(Autor: Annette Biemer)

Underbar och älskad av alla – Wunderbar und von allen geliebt (DVD)


Mit Schauspielerin Bellas Karriere will es nicht so recht voran gehen. Nach mehreren dummen Fehlschlägen bekommt sie die Chance schlechthin: Am berühmten Theater Dramaten in Stockholm soll sie unter Ingmar Bergman arbeiten. Die Crux dabei: Sie hat vorgegeben, nicht nur Schauspielerin, sondern auch Artistin zu sein. Nun versucht sie, den Beweis ihres Könnens hinauszuschieben und hofft verzweifelt, zwischenzeitlich die geforderten Kunststücke einüben zu können. Wenigstens im Privatleben scheint es besser zu laufen. Der attraktive Kollege Micke verliebt sich in sie. Allerdings ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. Zu guter Letzt jedoch schafft es die sonst so soziale Ella plötzlich, einmal nur an sich zu denken.

Ella ist eine Looserin, die man einfach mögen muss. Sie ist chaotisch und wirkt so gar nicht wie eine professionelle oder eitle Künstlerin. Gespielt wird Ella von Martina Haag, nach deren Erfolgsroman der Film entstanden ist. Eine nette Idee des Films ist, dass immer wieder bekannte Schauspieler auftauchen. So spielen sich zum Beispiel Reine Brynolfsson und Marie Richardson selbst. Ein besonders Bonbon: Bella bekommt das Angebot, in einem Beck-Film mitzuspielen. Sie brilliert in einer Szene mit Gunvald, alias Mikael Persbrandt. Doch ihr genialer Auftritt war leider nur geträumt. In Wahrheit sieht das Beck-Casting ganz anders aus.
Alles in allem: Ein Film mit vielen netten Szenen.

Mit Martina Haag, Nikolaj Coster-Waldau, Ellen Mattsson, Mikael Persbrandt, Reine Brynolfsson, Björn Kjellman, Marie Richardson, Thomas Hanzon.

2007, Regie: Hannes Holm

(Autor: Annette Biemer)

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