Stichwort: Hives

Hives: Your new favourite band

Your New Favourite New ist ein anmaßendes Album: eine Greatest-Hits-Sammlung von Album-Tracks und von B-Seiten, die fünf Jahre der Karriere dieser Band umfasst. Der Titel fordert forsch unsere Anerkennung. Die Musik ist nicht weniger anmaßend. Diese fünf Schweden spielen ihren Bubble-Gum-Metal mit dem impertinenten Auftritt, den wirklich nur so in sich selbst verliebte Rock’n’Roll-Stars aufbringen können. Diese Sammlung mit auftrumpfendem Gitarren-Getöse zeigt Verwandtschaft mit dem Punk der New York Dolls, mit der Unmittelbarkeit des Power-Pop von Cheap Trick und dem rebellischen Rock von Metallica. Es gibt also bei den Hives überhaupt nichts Neues zu entdecken. Aber genau das ist der Punkt. Sie greifen voller Elan zurück auf die Ursprünge der Rock-Exzesse. Sie tun dies mit einem Gespür für Pop, von der jede aufstrebende Band der Welt nur träumen kann. Diese Band besitzt diese seltene Alchemie, die die elementaren Zutaten des Rock’n’Roll nimmt und sie immer wieder zu einer vitalen Klangmischung zusammen mixt. Your New Favourite Band schließt mit „The Hives Are Law, You Are Crime“: ganz schön anmaßend, aber man kann es ihnen nicht verdenken. –Ben Clancy / Amazon

1. Hate To Say I Told You So
2. Main Offender
3. Supply And Demand
4. Die, All Right!
5. Untutored Youth
6. Outsmarted
7. Mad Man
8. Here We Go Again
9. A.k.a. I.d.i.o.t.
10. Automatic Schmuck
11. Hail Hail Spit ‚N‘ Drool
12. The Hives Are Law, You Are Crime

Hives: Veni vidi vicious

Mit Veni, Vidi, Vicious!, dem aktuellen Album der Hives, haben die fünf Schweden zwar nicht den Rock&Roll neu erfunden, aber man muss ihnen doch eingestehen, dass zur Zeit keine Combo aus der westlichen Hemisphäre in der Lage ist, dort anzusetzen, wo Iggy Pop mit seinen Stooges aufhörte. Energischer, schmutziger NY-Garagensound mit dem Rock&Roll der 50er und einem Schlag 70er Punkrock verleihen Veni, Vidi, Vicious! die nötige Portion an Ungeschliffenheit, die die meisten Produktionen der Jahrtausendwende missen lassen. The Hives bestechen durch gerade Songstrukturen, einem rotzigen, angezerrten Gitarrensound und einer Stimme, die sich durchaus mit der von Iggy vergleichen lässt, ohne dabei jedoch als ausdrucksloses Plagiat zu wirken. Diese Scheibe ist auf jeden Fall eine Bereicherung für Freunde des ungeschliffenen Punk&Rolls. –Wally W. / Amazon

1. Declare guerre nucleaire
2. Die, all right!
3. A get together to tear it apart
4. Main offender
5. Outsmarted
6. Hate to say I told you so
7. Introduce the metric system in time
8. Find anouther girl
9. Statecontrol
10. Inspection wise 1999
11. Knock knock
12. Supply and demand

Hives: Tyrannosaurus Hives

Mancher hatte befürchtet, die Hives würden für Tyrannosaurus Hives, ihr erstes Album bei einem großen Label, Kompromisse eingehen. Das 2002 erschienene Your New Favourite Band — eine Zusammenstellung von Tracks aus der Zeit seit 1997, in der die Band bei dem schwedischen Punk-Label Burning Heart unter Vertrag stand — verhalf den Skandinaviern mit der Punk-Attitüde schließlich nur deshalb zum Durchbruch, weil es genau die richtige Mischung aus überdrehtem, aggressivem Punk und eingängigem Pop herstellte. Doch erfreulicherweise rocken die Hives auch unter der Aufsicht einer großen Plattenfirma noch ohne jede Zurückhaltung. Das zweiminütige „Abra Cadaver“ ist eine ausgelassene, explosive Hommage an die Stooges, die bestätigt, dass sich die Band reinstem Garagenrock verschrieben hat — und faszinierenderweise klingt der Leadsänger Howlin‘ Pelle Almqvist hier mehr denn je wie Julian Casablancas von den Strokes, nur viel wilder. Andererseits beweisen die Hives immer wieder, dass sie weit mehr sind als eine krachige Garagenband, etwa mit „No Pun Intended“, das von einer eigenartig komplexen Akkordfolge lebt, wie man sie wohl eher von Fugazi erwarten würde, oder mit „Diabolic Scheme“, einer knackigen Midtempo-Nummer, garniert mit abrupten Geigeneinsätzen wie aus einem Horrorfilm. –Louis Pattison / Amazon

1. Abra Cadaver 1:33 EUR
2. Two-Timing Touch And Broken Bones 2:00 EUR
3. Walk Idiot Walk 3:31 EUR
4. No Pun Intended 2:20 EUR
5. A Little More For Little You 2:58 EUR 0,68
6. B Is For Brutus 2:36 EUR
7. See Through Head 2:21 EUR
8. Diabolic Scheme 2:59 EUR
9. Missing Link 1:56 EUR
10. Love In Plaster 3:11 EUR
11. Dead Quote Olympics 1:59 EUR
12. Antidote 2:29 EUR

Hives: Barely legal

Bei „Barely Legal“ handelt es sich wohl um das Debüt der HIVES, die ihr Punk-Rock-Ding eher garagig angehen. Aber im Gegensatz zum in diesem Zusammenhang angeführten „Crypt“-Style ist das Kaputte an dieser Platte eher die dampfschlechte Produktion Pelle Gunnerfeldts von FIRESIDE, der bei BREACH einen weit besseren Job gemacht hat. Und sieht man davon ab, bleibt irgendwie nicht viel Erwähnenswertes übrig, außer daß es für mich nicht richtig zündet. Außerdem haben die irgendwie keinen eigenen Stil, und so findet sich von Gebretter bis Pianogeklimper alles, was man halt so kennt, nur leider verkennbar. Ich mein‘, schlecht ist das bei weitem nicht, aber auch nicht die Bombe. Also vorher reinhören.
Thomas Jänsch / © Intro – Musik & so / Amazon
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