Stichwort: Kinderbuch

Lindgren, Astrid: Tomte und der Fuchs

Eine bisher unveröffentlichte Weihnachtsgeschichte von Astrid Lindgren hat in diesem Winter ihren verdienten Platz als Buchausgabe erhalten. „Räven och Tomten“ feiert Premiere im schwedischen Rabén & Sjögren-Verlag, und auf deutsch als „Tomte und der Fuchs“ im Verlag Oetinger.

Das Manuskript zu der kurzen Geschichte stammt aus den 60er-Jahren und wurde erst vor einigen Jahren zusammen mit der weihnachtlichen Erzählung „Tomten är vaken“ gefunden. Tomte und der Fuchs ist eine schöne und einfache Geschichte: Es geht „direkt zur Sache“, wenn die Kinder aufgeregt um den „Jul-Baum“ tanzen und draußen ein hungriger Fuchs auf den Hof schleicht. Der Haus-Tomte ertappt den Fuchs, aber da Heiligabend ist, jagt er ihn nicht davon… Dass die Geschichte gut ausgeht, kann man sich bei Astrid Lindgren denken.

„Tomte und der Fuchs“ kommt aber nicht nur als Neuausgabe, sondern ist auch Bühne für eine neue Lindgren-Illustratorin: Eva Eriksson zeigt mit ihren Bildern einen direkten und persönlichen Bezug zur Erzählwelt Astrid Lindgrens. Da bekommt eines der Kinder Pippi-Langstrumpf-Züge und der Tomte ist so, wie die meisten ihn sich vorstellen würden. Der Fuchs als „Hauptfigur“ ist schließlich so liebevoll gezeichnet, dass ihm weder junge noch erwachsene Leser böse sein können.

Weitere Infos zu dieser Weihnachtsgeschichte und weiteren Astrid Lindgren-Büchern unter => astrid-lingren.de.

Verlag: Oetinger, 32 Seiten.

Kommissar Gordon. Der erste Fall (Kinderbuch)

Eigentlich mag Kommissar Gordon keine furchtbaren Dinge. Lieber ein wärmendes Feuer, eine Tasse Tee und Muffins, gerne mit Johannisbeermarmelade. Aber im Wald wurden Unmengen von Nüssen gestohlen! Als berühmter Kommissar muss sich Gordon des Falles annehmen. Also steht er im eiskalten Schnee und bewacht das Loch, aus dem die Nüsse entwendet wurden. Ausgerechnet er, der eigentlich am besten ist, wenn er zuhören, nachdenken und stempeln kann. Denn der Kommissar ist zwar brillant, aber auch schon sehr, sehr alt. Wenn er doch nur eine kleine, schnelle, schlaue Polizeiassistentin hätte. Dann könnten sie zusammen diesen schwersten aller Fälle lösen …

Diesen Schweden-Krimi für Kinder – mit dem gemütlichen Kommissar Gordon – hat Ulf Nilsson geschrieben. Illustriert mit stimmungsvollen Bildern von Gitte Spee. 

Verlag: Moritz Verlag, 112 Seiten.

Jönsson Maria: Schnulleralarm – Kinderbuch

JönssonSchnullerentwöhnung mit dem kleinen Wolf Waldemar und seiner Familie! Ein witziges Bilderbuch der schwedischen Illustratorin Maria Jönsson über ein Thema, das fast alle Eltern und Kinder kennen: Wann soll man sich vom Schnuller trennen?

„Schmatz, schmatz“ – das ist der kleine Wolf Valdemar, für den es nichts Schöneres gibt, als an seinem Schnuller zu nuckeln. Doch mit einem Mal findet Papa, dass Valdemar keinen Schnuller mehr braucht. Er ist doch schon ein großer Wolf! Genau, findet Waldemar, und ein großer Wolf darf selbst bestimmen, wann er mit dem Schnullernuckeln aufhört! Doch als Valdemars kleine Schwester ihren Schnuller verliert, begreift Valdemar, was es tatsächlich bedeutet, groß zu sein.

Verlag: Carl Hanser, 30 Seiten.

Widmark, Martin: Detektivbüro Lasse Maja – Das Gefängnisgeheimnis

Ganz Valleby findet sich im Gefängnis ein. Denn die Gefangenen haben „Hamlet“ einstudiert, und heute ist der Tag der großen Aufführung. Nach einer ungewöhnlichen Darbietung klatschen die Zuschauer begeistert Beifall, doch keiner der Schauspieler kommt auf die Bühne zurück. Schließlich zieht der Pastor den Vorhang auf, – von den Darstellern keine Spur. Zum Glück sind Lasse und Maja zur Stelle, um zu ermitteln.

Eine weitere, spannende Geschichte aus der „Lasse Maja“-Kinderbuchreihe von Martin Widmark, jetzt auf deutsch, mit Illustrationen von Helena Willis.

PS: „Lasse-Maja“ kennt in Schweden jedes Kind, – denn er ging als berühmter Dieb in die Geschichte ein! In Frauenkleidern gelang es Lasse-Maja, an die Wertsachen reicher Bürger zu gelangen, – daher auch der Name. Lasse-Maja wurde 1813 zu lebenslangem Gefängnis auf Carlstens fästning verurteilt, 26 Jahre später aber von König Carl XIV Johan begnadigt.

Verlag: Ueberreuther, 112 Seiten.

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