Stichwort: Kommissar

Gerhardsen, Carin: Pfefferkuchenhaus

Stockholm, im November. Es ist vier Uhr nachmittags, nasser Schnee fällt vom Himmel und Dunkelheit senkt sich über Schwedens Metropole. Ein Mann steigt in die U-Bahn und lässt sich auf einen freien Platz nieder. Er betrachtet die grauen, erschöpften Gesichter um sich herum. Ist er hier der Einzige, der mit seinem Leben zufrieden ist? Ein angenehmer Arbeitstag liegt hinter ihm, und nun freut er sich auf zu Hause. Warum aber starrt ihn der Typ, der sich im Fenster spiegelt, unverwandt an? Stört es ihn, dass es ihm gut geht? Nicht mein Problem, denkt er, und vertieft sich in die Zeitung. Als er an der nächsten Station aussteigt, merkt er nicht, dass der Mann ihm folgt ┤In den folgenden Wochen erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Kommissar Conny Sjöberg, glücklich verheirateter Familienvater, muss einen Serienmörder jagen …

Edwardson, Åke: Toter Mann

Vor einer Tür blieb er stehen. Es war still. Still. Der Mann lehnte sich gegen die Tür, als würde er lauschen. Hörte er plötzlich eine Kinderstimme? Ein Kind, das rief? Lachte das Kind? Åke Edwardson pflegt einen eigenwilligen Stil – in bislang zehn Kommissar-Winter-Romanen, und stets auf einer ansehnlichen Zahl von Seiten. Das ist gewöhnungsbedürftig, doch seine zahlreichen Fans lieben den schwedischen Autor für seinen Tonfall. Auch im neunten Buch über den Göteborger Ermittler Erik Winter, das jetzt auf Deutsch vorliegt, zelebriert Edwardson die erzählerische Langsamkeit, die kühle Distanziertheit und seine philosophisch angehauchten Stakkatosätze. Dabei ist der Kriminalfall in „Toter Mann“ nebensächlich, im Zentrum steht das Nachdenken über die Liebe und deren unvorhersehbare Wege. So kämpfen Winter selbst und die meisten seiner Kollegen mit Beziehungsproblemen; jemand outet sich als schwul, ein Paar trennt sich, ein Mann leidet unter seiner Einsamkeit. Und natürlich hat auch der eigentliche Fall, in den ein Göteborger Drogenboss, ein erfolgloser Schriftsteller und ein Gemeinderat verwickelt sind, am Ende etwas mit diesem Thema zu tun: Liebe, die über den Tod hinaus anhält, wird zum Mordmotiv. (jul) Amazon

Edwardson, Åke: Tanz mit dem Engel

In London und Göteborg geschehen zur gleichen Zeit mehrere grausame Morde an jungen Männern. Der Täter ist dabei immer nach demselben Ritual vorgegangen: Die Opfer wurden erstickt und erstochen, anschließend muß eine Art merkwürdiger Tanz stattgefunden haben. Gemeinsam mit seinem Londoner Kollegen machen sich der schwedische Kommissar Erik Winter auf die Suche nach einem Verrückten. Doch schon bald muß er feststellen, daß der Mann, der den tödlichen Tanz mit dem Engel perfekt beherrscht, ihm nähersteht, als ihm liebt ist… — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Edwardson, Åke: Die Schattenfrau

Erik Winter ist ein ungewöhnlicher Kommissar : Seine Vorliebe für guten Jazz und elegante Anzüge hat sich in Göteborg ebenso herumgesprochen wie sein ungeordnetes Privatleben und sein feines psychologisches Gespür. Letzteres verlangt der jüngste Mord ihm ab, denn weder das Opfer noch der Täter sind bekannt. Erst eine alte Frau und eine Kinderzeichnung weisen den Weg zur Lvsung… Ake Edwardson verbindet auf brillante Weise die Spannung eines klassischen Krimis mit psychologischem Tiefgang und einer faszinierenden Figurenzeichnung. Eine Mischung, durch die er in Schweden zum Kultautor wurde. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels. / Amazon

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