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Schwieder, Sabine & Wolfram: Wo ist Bullerbü? Auf den Spuren von Astrid Lindgren durch Schweden

Sehnsuchtsland Schweden – der Reiseführer für die ganze Familie

Ferien zum Träumen: Wo liegt Bullerbü, wo spielten Michel und Madita und durch welche Wälder streifte Ronja Räubertochter? Für viele dieser Orte gibt ganz reale Vorbilder in Astrid Lindgrens Heimat Småland oder in Stockholm, wo sie die längste Zeit ihres Lebens wohnte. Der Reiseführer lädt dazu ein, in die Welt von Astrid Lindgren einzutauchen und die schönsten Plätze aus den weltbekannten Kinderbüchern mit der ganzen Familie zu entdecken. In reich bebilderten Kapiteln werden u.a. Astrid Lindgrens Geburtsstadt Vimmerby, die Dörfer Katthult und Lönneberga, die malerischen Schären vor Stockholm und die urwüchsigen Wälder von Åmål und Sörknatten vorgestellt, in denen der Film „Ronja Räubertochter“ gedreht wurde. Und natürlich fehlt auch der Freizeitpark „Astrid Lindgrens Welt“ nicht, in dem die Kinder nach Herzenslust in Pippis Villa Kunterbunt herumtollen können! Ein Reise-Lesebuch für die ganze Familie – mit vielen farbigen Fotos, praktischen Tipps und Ausschnitten aus den Kinderbüchern von Astrid Lindgren.

Schönfeldt, Sybil Gräfin: Bei Astrid Lindgren zu Tisch


Gemüsesuppe und Fleischklößchen, Pfannkuchen, Zimtschnecken und Grütze – das sind die Speisen, die in den von Millionen Kindern verschlungenen Büchern der großen schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren immer wiederkehren, das, was Karlsson und Madita, Pippi, Michel und die Kinder auf Bullerbü nur zu gern essen. Es ist Astrid Lindgrens eigene Küche, einfach und nahrhaft, wie sie sie als Bauerntochter auf Näs in Smaland kennengelernt hat und in der man wenig braucht, um wunderbare Feste mit sage und schreibe siebzehn Käsekuchen feiern zu können.
Aus Anlaß des 100. Geburtstags von Astrid Lindgren am 14. November hat Sybil Gräfin Schönfeldt, die Autorin literarischer Kochbücher über Goethe, Fontane und Thomas Mann und einer Lindgren-Monographie, anhand von Zitaten und aufgrund eigener Gespräche mit der Autorin die Speisen und Getränke der schwedischen Küche zusammengestellt und ihre Herkunft und Geschichte, wie immer kenntnisreich und lebendig, beschrieben.
Ein eigener Teil mit farbigen Fotos enthält über 40 Kochrezepte für die ganze Familie. Ein willkommenes Geschenk für alle, die Astrid Lindgren und ihre Bücher lieben. Amazon

Michel muss mehr Männchen machen (1972)

„Michel denkt sich immer wieder neue Streiche aus und bringt damit die Familie, die Nachbarn, ja sogar das ganze Dorf hin und wieder zur Verzweiflung. Sogar Geld haben die Leute von Lönneberga schon gesammelt, um Michel nach Amerika zu schicken. Aber Lina meint, die Amerikaner seien schon genug mit ihren Erdbeben gestraft. Da solle man sie doch vor der Katastrophe Michel bewahren! Dabei meint es Michel doch nie böse, wenn er zum Beispiel für den Vater Flußkrebse fängt. Daß die dummen Viecher aus dem Korb krabbeln und den Vater gehörig zwicken, dafür kann doch Michel nichts, oder? Als sein Freund Alfred an einer Blutvergiftung erkrankt, vergehen Michel alle Streiche. Ein heftiger Schneestrum tobt, und der Arzt kann nicht kommen. Da zeigt Michel den Einwohnern von Lönneberga, daß er ein Held ist. Mitten in der Nacht schirrt er das Pferd an und bringt den totkranken Alfred zum Arzt.“ Amazon

Michel in der Suppenschüssel (1971)

Michel ist ein kleiner Kerl, der viel Zeit seines jungen Lebens im Schuppen des Hofes verbringt, weil er mal wieder einen Streich gespielt hat. Das Schuppentor spielt denn auch eine besondere Rolle in diesem Film: Der Vater verriegelt es von außen, damit Michel nicht raus-, Michel verriegelt es von innen, damit der Vater nicht herein kann.
Die Zeit im Schuppen nutzt Michel zum Schnitzen kleiner Holzfiguren. 97 sind es zu Beginn des Filmes, und wir hören schon bald auf zu zählen: Zu oft rennt Michels Mutter zum Schuppen, den Sohn im Schlepptau, um ihn vor dem väterlichen Zorn zu schützen. Anlass bietet der Junge genug, sei es, dass er die Stiefel des Vaters auf ihre Wasserdichtigkeit prüft und vergisst, das Testwasser wieder auszuschütten, sei es dass er die kleine Schwester zur Feier des Tages am Mast empor hisst wie eine Fahne. Den tollsten Streich landet er am zweiten Weihnachtstag, den er ohne die Eltern zu Hause verbringt. Sein gutes Herz flüstert ihm ein, dass die vielen Köstlichkeiten, die in der Speisekammer stehen, ideal für eine Feier mit den Leuten aus dem Armenhaus wären, denen die Aufseherin die Weihnachtswürste vorenthält. Die Armen kommen nur zu gerne und vernichten die gesamten Vorräte bis auf ein komplettes Spanferkel, das sie verschmähen, weil es sie zu sehr an ein Gespenst erinnert.

Am Ende dieser Episode wird die böse Aufseherin in einer Falle gefangen, die Michel für Werwölfe gebaut hat. Die Frau verlässt die Szene geläutert — und Michel verbringt wieder einmal einen Tag im Schuppen, während die Gäste des nächsten Tages mit Wurst und Brot vorlieb nehmen müssen. –Ulrike Rudolph / Amazon

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