Stichwort: Roman

Schepp, Emelie: Nebelkind

NebelkindDie Staatsanwältin Jana Berzelius wird bei einem spektakulären Fall hinzugezogen: Ein Mann wurde erschossen, und die Hinweise verdichten sich, dass die Tat von einem Kind begangen wurde. Dann taucht die Leiche eines Jungen an der schwedischen Küste auf. Seine Fingerabdrücke passen zu jenen des Tatorts, doch warum sollte ein Kind einen Mord begehen? Während die Ermittler im Dunkeln tappen, ermittelt Jana auf eigene Faust. Denn der Junge, der das Wort „Thanatos“ als Narbe am Genick trägt, hat ein Geheimnis, das nur Jana kennt: Auch ihr Genick ziert der Name einer Todesgottheit, und nun setzt sie alles daran, herauszufinden, warum.

Die Autorin Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller „Nebelkind“ wurde in Schweden ein Bestseller und als Übersetzung in zahlreiche Länder verkauft.

Blanvalet Taschenbuch Verlag, 448 Seiten

Andersson, Lena: Widerrechtliche Inbesitznahme

LenaEster Nilsson ist 31 Jahre alt. Sie ist Dichterin und Essayistin, eine vernünftige Person mit einer vernünftigen Beziehung. Eines Tages erhält sie den Auftrag, einen Vortrag über den Künstler Hugo Rask zu halten. Im Publikum sitzt der Meister höchstpersönlich, und danach treffen sie sich zum ersten Mal. Dieser Augenblick verändert alles. Eine auf den ersten Blick völlig harmlose, unverbindliche Kommunikation nimmt ihren Anfang, in deren Verlauf es zu einer Kette von Ereignissen kommt, die katastrophal für die liebesblinde Ester enden: „Wer verlässt, spürt keinen Schmerz. Wer verlässt, braucht nicht zu reden. Wer verlässt, ist fertig. Das ist der große Schmerz…“

Lena Andersson (geb. 1970) ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitet als Literaturkritikerin für Svenska Dagbladet und ist Kolumnistin bei Dagens Nyheter, Schwedens größter Tageszeitung. Für „Widerrechtliche Inbesitznahme“ bekam Lena Andersson den renommiertesten Literaturpreis Schwedens, den Augustpreis, verliehen. Der Roman stand monatelang auf Platz eins der Bestsellerliste. Der bürokratisch anmutende Titel ist eng an das schwedische Origianl „Egenmägtikt förfarande“ angelehnt. Gabriela Haefs bearbeitete die Übersetzung ins Deutsche.

Luchterhand Literaturverlag, 224 Seiten.

Ingelman-Sundberg, Catharina: Jetzt kriegt jeder was ab

IngelmanHaben Sie schon mal in Las Vegas ein Casino geknackt? Für Märtha, Snille, Kratze, Stina und Anna-Gret ist das kein Problem. Kluge Planung, sorgfältige Recherche und ihr hervorragend aufeinander eingespieltes Team machen diesen Coup zu einem Kinderspiel. Und mit ein bißchen Moltebeerenlikör zockt es sich doch gleich viel leichter! Wieder zurück in Schweden, ist es nicht nur an der Zeit, das Geld an Arme und Alte zu verteilen, sondern sich mit der Rockerbande zu beschäftigen, die neue Nachbarn des Altenheims sind… Ein wunderbarer Unterhaltungsroman von Catharina Ingelman-Sundberg über eine diebische Seniorengang. Im schwedischen Original bereits =>hier vorgestellt.

Verlag: Fischer Scherz, 384 Seiten.

 

Lövestam, Sara: Herz aus Jazz

jazzAn ihrer Schule in der schwedischen Provinz wird Steffi gemobbt. Dem Alltag entflieht die talentierte Fünfzehnjährige, indem sie Musik macht und hört. Am liebsten Swing und Jazz. Als ihr i-Pod eines Tages den Geist aufgibt, reißt die Musik nicht ab. Sie dringt aus dem Fenster eines Altenheims. Und der alte Mann, der dort wohnt, lädt Steffi zu sich ein. Schnell stellt sich heraus, dass Alvar Steffis musikalische Helden persönlich kannte. Denn er war selbst ein erfolgreicher Bassist im Stockholm der Swinging Fourties. Während sie gemeinsam seinen alten Platten auf dem Grammophon lauschen, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Für beide ist es eine Auseinandersetzung mit tiefsten Gefühlen und Verletzungen. Und eine Chance auf die Zukunft.

Sara Lövestam, geboren 1980, arbeitet als freie Journalistin und unterrichtet Schwedisch für Einwanderer. Sie gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchsautorinnen ihres Heimatlandes und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. „Herz aus Jazz“ ist ihr vierter Roman.

Verlag: rororo, 336 Seiten

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