Stichwort: Selma Lagerlöf

Lagerlöf, Selma: Die Erinnerungen

selmaMårbacka und Selma Lagerlöf sind eins. Das Gut in Värmland, auf dem sie geboren wurde, aufwuchs und starb, ist Dreh- und Angelpunkt ihres gesamten Schreibens. Nach ihm hat sie den ersten Band ihrer Memoiren benannt. In dieser Ausgabe erscheint er erstmals zusammen mit den Folgebänden „Aus meinen Kindertagen“ und „Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf“. Übersetzung von Pauline Klaiber-Gottschau.

Urachhaus-Verlag, 620 Seiten.

Lagerlöf, Selma: Die Saga von Gösta Berling

göstaIn neuer deutscher Übersetzung wird „Die Saga von Gösta Berling“ aus der Feder von Selma Lagerlöf auf den Markt gebracht. Der Roman gilt als das bedeutendste Werk der schwedischen Literatur, der doch immer im Schatten von „Nils Holgersson“ stand.

Gösta Berling ist Pfarrer, Trinker, Abenteurer und ein junger, rebellischer und schöner Mann, der die Frauen liebt. Ein schwedischer Don Juan, der zusammen mit einer Schar von verarmten Adeligen und Offizieren auf Gut Ekeby einen teuflischen Pakt eingeht. Reich an virtuos verwobenen Episoden und Figuren, verwandelt Selma Lagerlöf in diesem Nationalepos die värmländisch-schwedische Heimat der Märchen und Mythen in echte Welt-Literatur und führt sie in die Moderne. Die phantasievolle Kraft und Abgründigkeit der Erzählerin Lagerlöf kommt in der neuen Übersetzung noch stärker zum Ausdruck. Wer den echten Gösta noch nicht kennt, sollte sich also für diese Ausgabe entscheiden.

Verlag: Die andere Bibliothek, 460 Seiten.

Selma Lagerlöf – Von Wildgänsen und wilden Kavalieren

SelmaSelma Lagerlöf (1858-1940) war eine geborene Geschichtenerzählerin. Aufgewachsen auf einem Gutshof in Schweden, sah sich das Mädchen von früh auf von Märchen, Mythen, Legenden und historischen Ereignissen umgeben. Von diesen tief beeindruckt, erwachte in ihr bereits im Alter von sieben Jahren der Wunsch, ebenfalls solche Geschichten zu erschaffen. Diesen Traum ließ die „Mutter“ von Nils Holgersson und Literaturnobelpreisträgerin von 1909 Wirklichkeit werden. Mit einer meisterlichen Kombination von Sagenhaftem und Realistischem sowie der einfühlsamen Umgangssprache mündlicher Erzähltradition verlieh sie ihren Büchern jenen mystischen Zauber, der ihren Namen weit über die Grenzen Schwedens hinaus bekannt machte.

Von Barbara Thoma.

Römerhof Verlag, 360 Seiten

Lagerlöf, Selma: Santa Lucia – Weihnachtliche Geschichten

lucia„Am 13. Dezember, in früher Morgenstunde, wenn Kälte und Dunkelheit auf Värmland lastet, kam noch in meiner Kindheit Santa Lucia von Syrakus in alle Häuser. Sie ist das Licht, das die Dunkelheit besiegt, sie ist die Legende, die das Vergessen überwindet, sie ist die Herzenswärme …“

Fünf der schönsten Geschichten und Legenden, die Selma Lagerlöf rund um das Weihnachtsfest erzählt hat (und die sich auch gut zum Vorlesen eignen!) sind in diesem Band vereint, allesamt neu übersetzt, herausgegeben von Gabriele Haefs und Christel Hildebrandt: „Die heilige Nacht“, „Die Legende vom Luciatag“, „Die Legende von der Christrose“, „Gottesfriede“ und „Ein Weihnachtsgast“. In dieser Sammlung zeigt sich die Vielseitigkeit der großen Erzählerin, die schlichten, ernsthaften Anspruch, der Religion wie dem Sozialen gegenüber, mit reicher Fabulierlust verbindet.

Reclam Verlag, 96 Seiten

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