Stichwort: Uppsala

Eriksson, Kjell: Rot wie Blut

In Uppsala wird ein Mann mit durchgeschnittener Kehle und nur in Unterwäsche im Fluss gefunden. Die Ermittlungen führen Ann Lindell und ihr Team in die Sümpfe der internationalen Drogenkriminalität und vor Ort in das trendige Restaurant »Dakar«, in dem jeder verdächtig zu sein scheint. Amazon

Eriksson, Kjell: Rauchschwalbe

In der Nacht zum 10. Mai werden in Uppsala die Schaufenster in der Fußgängerzone zertrümmert. Fast gleichzeitig wird ein Brandanschlag auf ein Haus am Stadtrand verübt und ein junger Schwede wird in einer Buchhandlung tot aufgefunden. Am nächsten Tag werden Flugblätter verteilt, die andeuten, dass die Täter in allen Fällen jugendliche Einwanderer sind – und dass nun Schluss sein müsse mit der unbegrenzten Einwanderung. Die Kripo von Uppsala unter Leitung von Ann Lindell ermittelt in verschiedene Richtungen: Es gibt in der Tat einen »dunkelhaarigen« Verdächtigen, doch es gibt auch Hinweise auf die Eifersuchtstat eines anderen jungen Schweden, dem der Tote die Freundin ausgespannt hat. Die Medien aber greifen das Thema »neue Schweden« – gemeint sind die Einwanderer – nur zu gern auf und bedienen die ohnehin aufgeheizte Stimmung in Uppsala. Doch es existiert ein Zeuge: Ali. Er ist 15 Jahre alt, stammt aus dem Iran und glaubt, den Täter erkannt zu haben. Amazon

Eriksson, Kjell: Das Steinbett

Kjell Eriksson – zweifacher schwedischer Krimipreisträger, Ann Lindell, Mitte Dreißig, forsch, ein bißchen unordentlich, arbeitet seit fünfzehn Jahren für die Kriminalpolizei in Uppsala. Kurz vor Mittsommer übernimmt sie einen Fall von Fahrerflucht. Als sie den Unfallort besichtigt, ist sie fassungslos. Eine Frau und ihre sechsjährige Tochter sind ums Leben gekommen, alle Indizien deuten auf einen brutal geplanten Mord hin. Die erfahrene Polizistin setzt alles daran, den Fall aufzuklären. Amazon

Enquist, Per Olov: Ein anderes Leben

Von einem, der als Sohn einer strenggläubigen Volksschullehrerin in einem Dorf in Schweden aufwuchs und zu einem der angesehensten europäischen Schriftsteller wurde. Per Olov Enquist erzählt seine Lebensgeschichte, als ob es die eines anderen wäre: Er studierte in Uppsala, erlebte die RAF-Zeit in West-Berlin, schrieb in München als Journalist über die Olympiade und debütierte mit seinem ersten Theaterstück am Broadway in New York. „Wenn alles so gut ging, wie konnte es dann so schlimm werden?“ – steht als Leitfrage über Enquists Biografie, die auch tief in die Alkoholabhängigkeit und an den Rand des Todes führte. Ein außergewöhnliches Buch, das sich liest wie ein zeitgenössischer Roman. Amazon

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