Stichwort: Villa Kunterbunt

Millie in der Villa Kunterbunt – Kinderbuch

MillieDiesmal heißt es für Millie: auf ins Familien-Ferienland Schweden. Und dort kann die beste Reiseleiterin der Welt kaum ihren Augen trauen! Sie entdeckt ein ulkiges braunes Tier. Ob das wirklich ein Elch sein kann? Außerdem hat sie das Glück, einen echten Promi zu treffen: Pippi Langstrumpf. Ob Millie in Sachen Mut und Stärke noch was von der berühmten Schwedin lernen kann? Die Millie-Geschichten sind lustig und lehrreich – und damit perfekt für alle Leseanfänger. Geschrieben von Dagmar Chidolue, illustriert mit Bildern von Gitte Spee. Empfohlenes Les-Alter: 6 bis 8 Jahre.

Verlag: Dressler, 192 Seiten.

Schwieder, Sabine und Wolfram: Astrid Lindgrens Schweden


– Bullerbü, Michels Katthult, Lönneberga alle diese Orte kennt man aus den beliebten Büchern der schwedischen Schriftstellerin. Natürlich sind diese Namen der Fantasie der Autorin entsprungen, doch gibt es in Schweden Orte, die sie inspirierten oder die als Schauplätze für Verfilmungen dienten.- Ein Reiseführer, der Lust auf Schweden wie auch auf die Lindgren-Bücher macht, mit denen mehrere Generationen junger Leser aufgewachsen sind: auf den Spuren Astrid Lindgrens, von deren Geburtshaus bei der südschwedischen Kleinstadt Vimmerby bis hin zur Villa Kunterbunt auf der Insel Gotland.- Geografisch übersichtlich gegliedert; in zahlreichen Gesprächen mit der Familie der Autorin wie auch mit Fachleuten gründlich recherchiert.- Praktische Reisetipps: Informationen und Adressen, Hinweise für die Anreise, Tipps zu Essen und Einkaufen sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten, die auch für Familien mit Kindern erschwinglich sind. Amazon

Lindgren, Astrid: Pippi Langstrumpf


Es ist kaum zu glauben, daß es Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, kurz von allen Kindern auf der ganzen Welt Pippi genannt, schon seit 1945 gibt.
Begonnen hat die Geschichte des stärksten Mädchens in der Kinderliteratur damit, daß die kleine Tochter von Astrid Lindgren krank im Bett lag und ihre Mutter darum bat: „Erzähl mir was von einer Pippi Langstrumpf.“

Und so entstand Pippi, das außergewöhnliche Mädchen mit den beiden lustig abstehenden roten Zöpfen, den verschiedenen Strümpfen und dem selbstgenähten Kleidchen. Ihre Mutter ist ein Engel im Himmel und ihr Vater als Negerkönig sehr beschäftigt, doch trotzdem ist sie zusammen mit Herrn Nilsson, dem Affen und ihrem Pferd Onkel, das sie notfalls auch von der Veranda trägt, niemals allein in der Villa Kunterbunt.

Unvergeßlich ihre praktische, unkomplizierte Art den Fußboden zu wischen. Sie bindet sich einfach zwei Scheuerbürsten an die Füße, leert einen Eimer Wasser auf den Boden und wild spritzend wird sie zur Schlittschuhprinzessin.

Ihren Freunden, den Nachbarskindern Annika und Thomas ist es, nachdem sie Pippi kennen, nicht mehr langweilig. Mit ihr zusammen spielen sie ganz neue Spiele, wie zum Beispiel Sachensucher oder sie trinken Kaffee hoch oben in den Bäumen und übernachten auf unbewohnten Inseln. Pippi hat ständig eine gute Idee und von Erwachsenen oder Polizisten läßt sie sich nicht einschüchtern.

Nur bei ihrer Berufswahl ist sie noch etwas unsicher. Sie schwankt zwischen „feiner Dame“ und Seeräuber. Eines will sie ganz bestimmt nicht: Niemals möchte sie erwachsen werden, denn „große Menschen haben niemals etwas Lustiges. Sie haben nur einen Haufen langweilige Arbeit und komische Kleider und Hühneraugen und Kumminalsteuern“. Recht hat die kleine Göre. –Manuela Haselberger
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Knoller, Rasso: Nils Holgersson und die Dame von der Post (Schwedische Ermittlungen)


Ein Himmel in einem Blau, „wie es allenfalls Verliebte in den Augen ihrer Angebeteten erblicken“ und dazu saftiggelbe Herbstwiesen – die schwedischen Nationalfarben lachen Rasso Knoller im Land der Elche bereits aus der Natur zu. Auf dem Fahrrad, einem selbst gebauten Floß oder dem Hundeschlitten führt diese Lesereise durch das Land, in dem nicht nur Deutsche besonders gerne den Spuren der riesigen Hirsche folgen und in die Fußstapfen Astrid Lindgrens treten. Knoller bereist, was man gemeinhin mit Schweden assoziiert: die Villa Kunterbunt, die Produktionsstätte des Dalarna-Pferdes, dem aus Holz geschnitzten Nationalsymbol, und das Städtchen Ystad, in dem Kommissar Wallander auf Verbrecherjagd geht. Zum unvergesslichen Erlebnis werden die einzelnen Stationen aber durch die Zeitgenossen, denen der Autor begegnet, und die ihm Orte jenseits der gängigen Touristenpfade zeigen. So besucht er eine Bibliothek, in der man anstelle von Büchern Menschen ausleihen kann. Rasso Knollers Routen führen durch einen weiten Teil Schwedens und tief in die Seele der Nation.

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