Stichwort: Zorn

Dahl, Arne: Neid

NeidEin toter Professor, eine kompromittierte EU-Kommissarin und ein blutiges Smartphone in den Händen eines blinden Bettlers. Im Kampf gegen die mächtige Energie-Lobby überschreitet Paul Hjelm die Grenzen der Legalität und schickt seinen Ex-Kollegen Gunnar Nyberg ins Herz der Finsternis…

Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen zehn Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe, zuletzt der Bestseller „Bußestunde“, eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein in Deutschland über eine Million Bücher. Mit „Gier“ begann er 2012 ein neues Thriller-Quartett, 2013 folgte der Spiegel-Bestseller „Zorn“. „Neid“ ist der vorletzte Fall für das Opcop-Team.

„Neid ist ein wichtiger, interessanter, clever konstruierter Roman, der allen gefallen wird, die sich für intelligente Spannung begeistern“, meint das „Svenska Dagbladet“.

Verlag: Piper, 512 Seiten.

Dahl, Arne: Zorn

Der neue Arne Dahl-Roman ist da!

Sein furioser Thriller „Gier“ stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Nun ist „Zorn“ der neue Fall für Arne Dahls Opcop-Team. Nach einer grauenvollen Serie von Morden, die sich scheinbar wahllos in ganz Europa ereignen, schweben die Ermittler selbst in Lebensgefahr. Das ist Arne Dahl in Höchstform! Ein renommierter plastischer Chirurg wird erhängt in seinem Haus gefunden. In einer Stockholmer Kneipe stirbt ein albanischer Waffenhändler zusammen mit vier anderen im Kugelhagel eines kühl agierenden Killers. Und auf der ehemaligen italienischen Gefangeneninsel Capraia findet ein hochrangiger Politiker den Tod. Die Opcop-Gruppe soll das schier Unmögliche möglich machen und die Zusammenhänge zwischen diesen Morden aufdecken – sie stößt auf zwei parallele Serienmörder. Einer von ihnen hat es auf die Mitglieder des Teams abgesehen … „Zorn“ erzählt von jahrzehntelanger Rache, von Schuld und dem Wert der Menschlichkeit.

Verlag Piper, 496 Seiten

Larsson, Åsa: Bis dein Zorn sich legt


Åsa Larssons Name prangt in rosa- und pinkfarbenen Lettern auf ihrem neuen Buch. Jetzt ist wohl endgültig klar, wen der deutsche Verlag als Zielgruppe der Schwedenkrimiproduzentin ausgemacht hat. Vielleicht, weil in den Büchern der 42-jährigen Larsson keine Männer, sondern gleich zwei Frauen ermitteln? Staatsanwältin Rebecka Martinsson und Polizeiinspektorin Anna-Maria Mella müssen diesmal den Mord an einer jungen Frau aufklären, deren Leiche in einem nordschwedischen Flüsschen gefunden wurde. Offensichtlich ist sie vor längerer Zeit beim Tauchen ertrunken – nur nicht, wie die Untersuchungen ergeben, in eben jenem Fluss, sondern in einem größeren Waldsee. Von ihrem Freund, der gemeinsam mit dem Mädchen verschwand, fehlt obendrein jede Spur. Die Ermittlungen führen Mella und Martinsson zu einer Unternehmerfamilie, deren Angehörige für ihre Gewalttätigkeit bekannt sind. Wie schon beim Vorgänger „Der schwarze Steg“ erfordert Larssons neuer Krimi einiges an Vorwissen: Konflikte aus der Vergangenheit der beiden Protagonistinnen werden angedeutet und sind nur Kennern der bisherigen drei Bücher ein Begriff. Darüber hinaus gelingt Larsson eine spannende Geschichte, die nicht zuletzt davon lebt, dass die Autorin drei Erzählebenen geschickt miteinander verwebt. Neben den Geschehnissen im heutigen Nordschweden gibt es zum einen Rückblenden in die späten 40er-Jahre. Zum anderen taucht der Geist des toten Mädchens als Ich-Erzähler auf und kommentiert die Ereignisse, die Ermittlungen, das Verhalten der einzelnen Beteiligten. Klingt nach esoterischem Quatsch, ist aber ein gelungener Kniff, um der Geschichte eine weitere subjektive Ebene hinzuzufügen. (jul)
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